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FCW: Erste Punkte gegen Wil?

Gegen acht seiner neun Meisterschaftsgegner hat der FCW in dieser Saison gepunktet, selbst mit einem Sieg gegen den Leader aus Vaduz. Nur gegen den FC Wil hat er lauter Nuller auf dem Resultatblatt. Und der kommt heute auf die «Schützi». Im September war der FC Wil die erste Mannschaft, die in Winterthur punktete, mit einem 2:1. Im Oktober schickte er die Winterthurer mit der wohl empfindlichsten Niederlage der ganzen Saison heim, einem 6:3. Und Anfang Februar begannen die Wiler das Rückrundenprogramm mit einem 1:0-Heimsieg gegen den Nachbarn. Also hat der FCW heute die letzte Gelegenheit, gegen die Wiler wenigstens einmal zu punkten. Mehr als ein kleiner Prestigeerfolg wäre das allerdings nicht, denn es ist nicht davon auszugehen, dass der FCW sich noch vor die Wiler setzen kann. Die sind nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg – vier Unentschieden und dann am Samstag dem 0:1 gegen Lugano – zwar auch für Theoretiker kein ernsthafter Verfolger des designierten Aufsteigers Vaduz mehr. Aber sie haben als Tabellendritter doch noch zwölf Punkte Vorsprung auf den FCW. Wils Probleme im Sturm Es wird also nichts aus den Aufstiegsplänen der Wiler. Es braucht auch nicht mehr thematisiert zu werden, dass sie in erster Instanz keine Lizenz für die Super League erhielten. Ihr Stadion ist zwar brandneu, aber zu klein. Dennoch spielen die Wiler ein weiteres Mal eine gute Saison – «mit den Mitteln, die wir zur Verfügung haben», wie Trainer und Sportchef Axel Thoma beifügt. Und die seien nun mal nicht mit jenen des FC Vaduz zu vergleichen. Heute tritt Thoma allerdings mit einer Elf an, deren Offensive nicht annähernd der Wunschbesetzung entspricht. Es fehlt ihm Jungstürmer Haris Tabakovic (20), der im Winter als Leihgabe der Young Boys kam und in zehn Spielen gleich sieben Tore schoss. Er wurde kurz vor Schluss des Spiels gegen Lugano wegen einer Unsportlichkeit vom Platz gestellt und für drei Matches gesperrt; einen Rekurs reichen die ­Wiler nicht ein. Gesperrt ist aber auch Ivan Audino, der mit neun Toren über die ganze Saison gesehen bester Skorer ist. Der ehemalige FCW-Nachwuchsmann Audino ist eben auch anfällig für Gelbe Karten; acht sind für einen Angreifer doch ziemlich viele. Kein Thema mehr ist jener Mann, der im September noch das Wiler Siegestor auf der Schützenwiese schoss. Der Schwede Emra Tahirovic (27) entwickelte sich in fast anderthalb Jahren in Wil eben doch «zu langsam», wie es Thoma in Anspielung auf dessen Physis formuliert. Und deshalb habe er die «Notbremse gezogen». Zuerst rutschte Tahirovic im Frühjahr mehrmals aus dem Aufgebot, vor knapp zwei Wochen wurde dann der Vertrag aufgelöst. Mit Blick auf die «Heimtabelle» Beim FCW kehrt im Vergleich zum Match in Vaduz Gianluca D’Angelo in die Startelf zurück. Er wird Nico Zuffi ersetzen. Sonst bleibt es bei derselben Aufstellung, also behält Janko Pacar seinen Startplatz und sitzt der wieder verfügbare Amin Tighazoui auf der Bank. Mit einem Sieg würden sich die Winterthurer übrigens wieder auf Platz 2 der «Heimtabelle» schieben, vorbei an Schaffhausen und hinter Vaduz. Die Heimbilanz – mit bisher acht Siegen und nur zwei Niederlagen – ist statistisch übrigens das mit Abstand Beste an dieser Saison des FCW. (hjs)

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