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FCW: Lenjanis Vertrag aufgelöst

Der Abgang Ermir Lenjanis (23) vom FCW ist definitiv. Sein Vertrag mit den Winterthurern, der bis Ende 2013 gelaufen wäre, wurde aufgelöst, es steht dem Wechsel zum FC St. Gallen nichts mehr im Weg. Der Linksfuss gilt den St. Gallern als Variante auf jenen beiden Positionen, die er auch beim FCW besetzte: in der Offensive auf der linken Flanke und – zuletzt vorwiegend – als Linksverteidiger. Der gebürtige Kosovare mit Schweizer Pass aus den FCW-Junioren spielte für die Winterthurer seit 2008 96 Matches in der Challenge League; in dieser Zeit schoss er 17 Meisterschaftstore. In St. Gallen nimmt er nicht seinen ersten Anlauf in der Super League. Im Sommer 2010 wechselte er schon mal zu den Grasshoppers, aber nach nur sechs Einsätzen kehrte er nach einem halben Jahr zurück. Seither gab es im Sommer 2011 einen Versuch, in der Türkei ­ bei Elazigspor unterzukommen, was schliesslich aus finanziellen Gründen scheiterte. Im vergangenen Sommer gab es wieder Interesse, vor allem von Lausanne-Sport. Später konnte sich der MSV Duisburg nicht zu einer Verpflichtung durchringen. Pacar erster Neuer? Der FCW steht nun vor der Aufgabe, zum einen die Lücke zu schliessen, die Lenjanis Abgang reisst. Es ist dar­über hinaus aber auch geplant, das Kader zu verbreitern und damit die wesentlichste Schwäche auszumerzen, die in der Vorrunde festzustellen war. Als Ersatz für Lenjani ist Jonas Elmer (24) eine interessante Variante. Mit ihm, der in Sion in die U21 abgeschoben wurde, fanden aussichtsreiche Verhandlungen statt. Allenfalls gibt es auch die Möglichkeit einer internen Besetzung, mit Nick von Niederhäusern oder Denis Simijonovic. Der erste Neue des FCW in dieser Winterpause wird wohl Janko Pacar (23), ein Stürmer. Er soll einstweilen leihweise bis Ende Saison vom FC Luzern übernommen werden. Pacar debütierte schon im Mai 2008 für den FCL in der Super League. Seither wurde er zweimal an den Nachbarn SC Kriens in die Challenge League ausgeliehen und war dort, 2009/10 und 2011/12, jeweils Stammkraft. Seine beste Luzerner Zeit hatte er unter Rolf Fringer mit 29 Einsätzen in der Saison 2010/11. Aber bei Murat Yakin spielte er keine Rolle mehr, erst unter Ryszard Komornicki brachte er es in den vergangenen Monaten wieder auf vier Einsätze. Pacar dürfte also am 7. Januar zum Trainingsstart auf der «Schützi» erscheinen. Zu den bisher bekannten Fixpunkten des Vorbereitungsprogramms nach dem Hallenturnier im Deutweg am 13. Januar gehört nun auch ein Spiel gegen den FC St. Pauli: Im Rahmen des Trainingslagers in der Südtürkei bestreitet der FCW am 20. Januar sein erstes von drei Spielen in Belek gegen den Zweit-Bundesligisten. (hjs)

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