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FCW: überraschend souveräne U21

biasca. Nach dem vierten Spiel in der 1. Liga Classic, dem bereits dritten auswärts, steht die U21 des FCW immerhin mit ausgeglichenem Punktekonto da: Das 3:0 (1:0) auf dem Platz der GC Biaschesi war der zweite Sieg und ein Ergebnis, das von überraschender Souveränität zeugt. Die war der Mannschaft eine Woche zuvor abgegangen, als sie in Wettswil-Bonstetten zuerst ein 0:2 aufgeholt und dann in letzter Minute noch das 2:3 kassiert hatte.

Seine Mannschaft habe, stellte Trainer Radosav Nikodijevic nach den 90 Minuten im Tessin fest, gezeigt, dass sie aus dem letzten Match gelernt habe – nämlich, «dass es im Fussball zwei Richtungen gibt». Eine davon ist das Verteidigen. Das habe sein sehr junges Team vor allem in der zweiten Halbzeit gemacht, als sie das 1:0 verteidigte und dann mit Kontern noch ausbaute.

Das erste Tor war ein 20-m-Schuss Marko Marjanovics nach einer halben Stunde gewesen. Es war Marjanovics vierter Treffer in dieser Saison und Beweis dafür, dass er an diesem Tag mehr zu arbeiten gewillt war als eine Woche zuvor, als ihn der Trainer bei Halbzeit ausgewechselt hatte. Das 2:0 nach gut einer Stunde beendete dann die schwächere Phase der Winterthurer, in welcher die Tessiner dem Ausgleich mehr als einmal nahe gekommen waren, beispielsweise bei einem Pfostenschuss. Das Tor war das erste Nico Zuffis in der U21, ein Kopfball nach einem Corner von Anil Aydeniz. Ein Zuspiel Aydeniz’ war schon Marjanovics Treffer vorausgegangen, und Aydeniz selbst traf in der Nachspielzeit zum 3:0.

Auch mit Hilfe des Torhüters

Die Torschützen, vor allem Zuffi als Abwehrchef, waren die wichtigsten Stützen der siegreichen Mannschaft. Erstmals in dieser Saison bot aber auch Torhüter Matthias Minder eine einwandfreie Leistung. Nicht zuletzt seinetwegen blieb «die Null stehen». Anzumerken bleibt aber auch, dass die GC Biaschesi in dieser Saison offenbar zu jenen Teams gehören, die hinter sich lassen muss, wer nicht in Abstiegsgefahr geraten will. Lauter Niederlagen und 3:14 Tore aus den ersten vier Runden sind deutlicher Hinweis darauf. (red)

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