Zum Hauptinhalt springen

FDP wirft Migros Wortbruch vor

Die Migros und der Gemeinderat hielten ihre Versprechen nicht, sagt die FDP Bassersdorf. In einer Medienmitteilung mit der Überschrift «Enttäuschende Einkaufssi­tua­tion» macht die Partei ihrem Ärger dar­über Luft, dass es zwischen April und November kein Migros-Provisorium geben wird – obwohl die Migros und der Gemeinderat dies versprochen hätten. Dass die Bassersdorfer während sieben Monaten in der Grundversorgung massiv eingeschränkt seien, «ist ein unhaltbarer Zustand», so die FDP. Während jener Zeit baut der orange Riese seine bestehende Filiale im Zen­trum aus. «Es war immer unser Ziel, ein Provisorium zu schaffen», sagt Heinz Fankhauser, Projektverantwortlicher bei der Genossenschaft Migros Zürich. Die Migros stelle in der Regel bei jedem Umbau eines zur Verfügung. In Bas- sersdorf sei dies nicht möglich gewesen, obwohl die Migros zusammen mit der Gemeinde alternative Standorte geprüft habe. Das bestätigt auch Bau- und Werkvorstand Christian Pfaller: «Wir waren sehr bestrebt, dass die lückenlose Einkaufsmöglichkeit zustande kommt.» Während des Baubewilligungsverfahrens habe man aber gemerkt, dass dies vom Bauablauf her gar nicht möglich sei. Der Gemeinderat habe nie ein Versprechen abgegeben. «Wir sagten nur, dass es unser Ziel sei.» Die FDP erwartet nun, dass die Migros wie auch der Gemeinderat in Zukunft transparenter kommunizieren. (neh)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch