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Federer nimmt Fahrt auf

hamburg. Roger Federer ist beim ATP-Turnier in Hamburg mit einem 6:4, 6:3 gegen den Tschechen Jan Hajek in die Viertelfinals eingezogen.

Wie bereits am Vortag gegen den Deutschen Daniel Brands verlief der Start in die Partie vor 6500 Zuschauern am Rothenbaum für Federer mühsam. Nach einer raschen 3:1-Führung des Favoriten konterte Hajek, der über die Qualifikation ins Hauptfeld gestossen war, und hatte beim Stand von 3:3 sogar zwei Möglichkeiten zu einem weiteren Servicedurchbruch. Mit einem starken Aufschlag und einer perfekten Rückhand der Linie entlang löste Federer diesen für ihn einzig wirklich heiklen Moment der Achtelfinalpartie.

Im zweiten Umgang kam der Schweizer mit seinem neuen Racket deutlich besser in Fahrt. Vorab bei eigenem Aufschlag liess er nichts mehr anbrennen, nur sechs Punkte gingen an den durchaus clever spielenden Tschechen, den 140. der Weltrangliste. Nach 72 Minuten beendete Federer den Match mit einem Ass. Noch rascher hätte die Entscheidung fallen können, wenn sich der Weltranglistenfünfte ein wenig effizien­ter gezeigt hätte. Erst den sechsten Matchball nutzte er, von 13 Breakchancen verwertete er nur deren drei.

Selbstvertrauen wächst

«Ich kann sicherlich besser spielen», gab Federer hinterher zu. «Ich kämpfe mich halt durch die Sandplatzsaison. Jedes Spiel gibt mir mehr Selbstvertrauen für die Offensive.»

Weiter geht es für Federer, der in Hamburg bei seiner ersten Teilnahme seit 2008 seinen fünften Titel anstrebt, heute Freitag mit dem Viertelfinal. Gegner ist der Deutsche Florian Mayer (ATP 45), der sich gegen den Spanier Feliciano Lopez 7:6, 6:2 durchsetzte. Gegen Mayer weist Federer eine makellose 4:0-Bilanz auf.

In Hamburg erhofft man sich einen Final zwischen Tommy Haas und Roger Federer. Die Leistungskurve der beiden Routiniers ist bisher ähnlich verlaufen. Auch Haas hatte in seinem ersten Spiel Mühe. Gestern überzeugte er mit einem 6:2, 6:4 gegen den Argentinier Carlos Berlocq. Haas’ nächster Gegner ist der Italiener Fabio Fognini. Ausgeschieden ist Jerzy Janowicz. Der Halbfinalist von Wimbledon musste gegen Fernando Verdasco aufgeben. Weitere Viertelfinalisten sind Nicolas Almagro und Juan Monaco. (si/red)

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