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Feurige Appelle für eine offene, aber eigenständige Schweiz

Der 723. Geburtstag der Schweiz ist in der Region verschieden gefeiert worden. Während der Bundesanwalt für den Rechtsstaat warb, riet Pepe Lienhard, das «europäische Wischiwaschi» zu meiden.

Vor rund 140 Gästen hielt Bundesanwalt Michael Lauber in der Winterthurer Reithalle ein Plädoyer für einen starken Rechtsstaat. In einer Welt, die sich rasant wandle, seien die Souveränität von Staat und Bürger und damit deren Freiheit gefährdet. «Sind wir nicht alle inzwischen Getriebene?», fragte der Winterthurer. Freiheit sei ein schützenswertes Gut. Nicht Abschottung, sondern Kooperation helfe der Schweiz, souverän zu bleiben. Seine Hörer erinnerte er daran, dass ihre Freiheit, eigene Antworten auf die Wirren der Zeit zu geben, weder selbstverständlich noch für ein Butterbrot zu haben sei: «Ein Rechtsstaat ist nie gratis.»

«Neue Hymne nicht nötig»

Unter den vielen Rednern, die in der Region auftraten, waren weitere prominente Nichtpolitiker wie Pepe Lienhard, der den Leuten in Volken Red und Antwort stand. «Wir brauchen keine neue Nationalhymne», befand der Bandleader – und er hatte auch eine politische Botschaft: «Die Schweiz sollte nicht im europäischen Wischiwaschi mitmachen.»

Manch Politiker hatte nicht nur einen, sondern mehrere Auftritte. Einer der fleissigsten Redner war Bundesrat Johann Schneider-Ammann: Er besuchte fünf Kantone. SeiteN 3, 6, 7 + 21

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