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Fialas gute Perspektiven

Läuft alles normal, wird Kevin Fiala in der Nacht auf Samstag im NHL-Draft in Philadelphia in den Top 30 gezogen. Er wäre der vierte Schweizer Erstrunden-Draft der letzten fünf Jahre.

Bereits im letzten Dezember im Trainingslager vor der U20-WM hatte der 17-jährige Kevin Fiala gesagt, sein Ziel sei, im NHL-Draft in den Top Ten gezogen zu werden. Ob er sein Ziel erreicht, ist allerdings trotz starker Leistungen fraglich. Für die Top 20 sollte es aber schon reichen.

«Ich bin aufgeregt», sagte Fiala. Man wisse nie, was passiere. So oder so dürfte er aber in der nächsten Saison noch für Jönköping in der Elitserien spielen. Für die Schweden kam er in 25 Partien auf vier Tore und 13 Assists. Theoretisch könnte ihn jene Organisation, die ihn zieht, auch zu den Junioren schicken. «Das machen sie aber nicht. Sie wollen mich ja besser machen», ist er überzeugt.

An der U20-WM in Malmö war Fiala mit einem Tor und vier Assists der beste Schweizer Skorer. An der A-WM in Minsk liess er sich zwei Assists gutschreiben. Er ist erst der dritte Spieler, der in einer Saison drei Weltmeisterschaften bestritten hat – im April nahm er auch an der U18-WM teil.

Top-Ten-Kandidat Ehlers

Gar noch höher eingestuft wird Nikolaj Ehlers, Sohn des Lausanner Trainers Heinz Ehlers. Der 18-Jährige wohnte von 2007 bis 2013 in der Schweiz und bestritt für den EHC Biel 18 NLA-Partien (1 Tor/4 Assists). Er besitzt aber nur den dänischen Pass.

Bei den Halifax Mooseheads in der nordamerikanischen Juniorenliga QMJHL war er in der Qualifikation (63 Spiele/49 Tore/55 Assists) Nummer 4 der Liga. In den Playoffs erzielte er in 16 Partien 28 Skorerpunkte (11/17). Und er wurde zum «Rookie of the Year» der drei wichtigsten nordamerikanischen Juniorenligen.

Es wäre natürlich cool, in den Top Ten gezogen zu werden, sagte Ehlers. Sein Ziel seien aber die Top 30. Wer ihn draftet, ist ihm egal, geht doch ohnehin ein Traum für ihn in Erfüllung. si

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