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FIFA bezahlt Schneeräumung auf Kunstrasenplätzen

Aus Spargründen hat die Stadt Zürich 50'000 Franken für die Schneeräumung von Kunstrasenplätzen gestrichen. Nun kommt die FIFA für die Räumungskosten auf.

Auch wer in einer unteren Liga Fussball spielt, möchte im Winter unter idealen Bedingungen trainieren. Da die Stadt Zürich aus Spargründen 50'000 Franken für die Schneeräumung von Kunstrasenplätzen gestrichen hat, wird das Vorhaben erschwert. Nun bezahlt der in Zürich ansässige Weltfussballverband FIFA die Räumungsrechnung.Das Sportamt der Stadt Zürich habe mit seinem Entscheid die Fussballclubs verärgert, schreibt der Verein Pro Sport Zürich am Freitag in einer Mitteilung. Es sei wichtig, dass die Mannschaften ab der 2. Liga wie geplant auf den dafür vorgesehenen Kunstrasenplätzen trainieren könnten.

10 Kunstrasenplätze vom Schnee befreien

Deshalb sei der Verein aktiv geworden und habe mit der FIFA vereinbaren können, dass die maximal 50'000 Franken für die Schneeräumung vom Weltfussballverband übernommen werden. Die FIFA ist eines der zehn Vollmitglieder des Vereins.Von Schnee befreit werden rund 10 Kunstrasenplätze. Sie befinden sich in den Sportanlagen Allmend-Brunau, Heerenschürli sowie Juchhof 1 und 2. Insgesamt besitzt die Stadt 24 Kunstrasenplätze sowie 57 Rasenplätze, wie Hermann Schumacher vom Sportamt gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

FIFA spendierte 20 Millionen

Gemäss Schumacher hat das Sportamt den Entscheid schweren Herzens gefällt. «Aber das Parlament hat uns einen Sparauftrag erteilt». Und da man die Schneeräumung der Kunstrasenplätze auf den vier Anlagen erst 2009/2010 eingeführt habe, sei dann eben das relativ neue Angebot wieder gestrichen worden. Aber das Engagement der FIFA sei natürlich erfreulich.Die FIFA hat der Stadt Zürich vor rund drei Jahren 20 Millionen Franken für den Breitensport zur Verfügung gestellt. Ursprünglich war das Geld für ein neues Fussballstadion vorgesehen. Da aber dort neben Sitz- auch Stehplätze vorgesehen waren, zog sich der Verband zurück. 17 Millionen Franken flossen in den Umbau von Sportanlagen, drei Millionen in den Mädchen- und Frauenfussball.

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