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Filmfenster nach Afrika

Im Rahmenprogramm von ­Afro-Pfingsten laufen im Kino Loge und in der Alten Kaserne sechs Filme. Und heute Abend spricht der Historiker Georg Kreis über das Verhältnis der Schweiz zu Südafrika.

Wenn das Festival Afro-Pfingsten, das heute beginnt, ein Fenster nach Afrika ist, dann nicht zuletzt dank des Filmprogramms. Vier Filme aus dem auf Afrika spezialisierten Trigon-Filmverleih sind ab Donnerstag im Kino Loge zu sehen, neben «Take Off» von Bruno Moll (siehe Hauptartikel) sind dies die beiden Spielfilme «Virgem Margarida» und «Something Necessary» aus Moçambique und Kenia. Sie thematisieren die Befreiung der Frauen und die schwierige Versöhnung nach einer Gewalttat.

Der Dokumentarfilm «Amandla!» aus Südafrika beleuchtet ferner die Rolle der Musik im Kampf gegen die Apartheid und bringt die Begegnung mit zahlreichen bekannten Musikern von Miriam Makeba bis zu Abdullah Ibrahim.Porträts von Frauen und Mädchen zeigen zudem die beiden Dokumentarfilme «Girls Rising» und «Madame Dakar» am Freitag und Samstag in der Alten Kaserne (19 Uhr, Eintritt frei).

Über das immer noch nicht aufgear­bei­te­te Verhältnis der Schweiz zum Apartheidregime in Südafrika spricht heute Abend der Historiker Georg Kreis. Bis heute werden Dokumente über die Beziehungen der Schweiz zu Südafrika unter Verschluss gehalten. Kreis ist der Verfasser des 2005 erschienenen Schlussberichts einer Nationalfonds-Studie (20 Uhr, Nord-Süd-Haus, Steinberggasse 18). ? dwo

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