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Final um den Titel

Am Samstag und Sonntag kämpfen in der Alten Kaserne Win­ter­thur die zehn besten Mann­schaften um den Schweizer-Meister-Titel im Schach. Sieben Runden sind bereits gespielt. Die traditionelle Doppelrunde zum Abschluss wird dieses Jahr von der Schachgesellschaft Winterthur ausgerichtet. Sie hat diesen Anlass, zum 750-Jahr-Jubi­läum der Stadt, hierher geholt.

Im Einsatz werden 80 Schachspieler sein, dar­un­ter die besten Schweizer und zahlreiche für Schweizer Klubs spielende Grossmeister. Die NLA-Schlussrunden sind einzigartig im Schachkalender, denn sie vereinigen die stärks­ten in der Schweiz aktiven Schachspieler an einem Ort. ­Gespielt wird an zwei Tagen an ­ 40 Brettern. Die Partien dau­ern meistens zwischen vier bis sechs Stunden, wobei jeweils in bestimmten Zeitabschnitten min­des­tens eine vorgeschriebene ­Anzahl Züge zu machen sind.

Duell an der Spitze

Sportlich könnte die Ausgangs­lage kaum spannender sein: Der ASK Réti und die Schachgesellschaft Riehen liegen punktgleich an der Tabellenspitze. In der letzten Runde kommt es zur entschei­denden Begegnung dieser Mannschaften um den Meistertitel.

Die Schachgesellschaft Winterthur, fast ausschliesslich mit einheimischen Amateuren, hat sich im hinteren Mittelfeld eine solide Position erspielt, die zum Ligaerhalt ausreichen sollte. 1846 wurde die Schachgesellschaft «zur Pflege und Förderung des Schachspiels» gegründet. Heute zählt sie 130 Mitglieder, von denen mehr als die Hälfte in der Mannschaftsmeisterschaft aktiv sind. Dank der Juniorenförderung spielen in der NLA-Mannschaft Talente, die schweizweit zu den besten gehören. rfr

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