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Finaldurchgang in Innsbruck abgebrochen

Wegen einem Föhnsturm muss das dritte Tourneespringen in Innsbruck abgebrochen werden. Gewertet wird der erste Durchgang, den Simon Ammann mit Bestweite auf Platz zwei beendet.

Die Jury in Innsbruck kam nach 22 Springern im zweiten Durchgang zum Schluss, dass die aufgefrischten Winde kein reglementskonformes Ende des Wettkampfs zulassen. Schon bis dahin war das Springen eine Windlotterie, in der die Schweizer gute Lose gezogen hatten. Simon Ammann erwischte bei seinem Sprung im K.o.-Duell ideale Verhältnisse, mit denen er auf 133,5 m segelte, so weit wie kein anderer Athlet. Einzig der Finne Anssi Koivuranta (132,5 m), dem wie Ammann 12,5 Windpunkte abgezogen wurden, erzielte noch 1,2 Punkte mehr als der Toggenburger und feierte überraschend den Tagessieg, seinen ersten im Weltcup.

Tourneeleader bleibt der österreichische Überraschungsmann Thomas Diethart, der zwar im K.o.-Duell gegen Ammann keine Chance hatte, aber dennoch Fünfter wurde. Er führt weiter mit fast zehn Punkten vor dem vierfachen Olympiasieger die Gesamtwertung an. Thomas Morgenstern erwischte indes keine guten Winde und wurde nur Achter. Er ist neu Tournee-Dritter, genau sechs Punkte hinter Ammann.

Gregor Deschwanden verzeichnete ebenfalls Windglück. Der 22-jährige Luzerner profitierte im ersten und im zweiten Durchgang, den er im Rahmen dieser Tournee erstmals erreichte, von ausgezeichneten Windverhältnissen. Zu seinem Pech wurde der sehr schöne Satz auf 129,5 im Finale nicht in die Wertung genommen. Er hätte den an sich schon guten 19. Platz noch deutlich verbessert.

(Si)

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