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«Fire Day» für den Nachwuchs

Ein Brand im Jugendtreff und ein verunfallter Autofahrer: Die Feuerwehr von Neftenbach demonstrierte am «Fire Day» ihr Können.

Zahlreiche Neftenbacher wollten mehr erfahren über die Arbeit ihrer Feuerwehr. Diese demonstrierte am Samstag ihr Können in und um den Werkhof herum mit verschiedenen Aktionen. In der gemütlichen Festwirtschaft konnten sich die Besucherinnen und Besucher zudem mit den Einsatzkräften unterhalten und die Fahrzeuge samt Automobildrehleiter bewundern.

Auf reges Interesse stiessen zwei Übungen, an denen sich auch der Rettungsdienst und die Polizei beteiligten. Am Morgen galt es, einen Brand im Jugendtreff zu löschen und zwei Personen zu retten. Am Nachmittag erforderte ein Autounfall die ganze Aufmerksamkeit der Rettungskräfte. Da ein Wagenlenker eingeklemmt war, musste mittels Spreizer und Schere gearbeitet und zuletzt sogar das Autodach mit vereinten Kräften entfernt werden. Während der Einsätze erklärten die Feuerwehrleute via Mikrofon die einzelnen Schritte und gaben nützliche Informationen. Spannend zu beobachten war vor allem, wie professionell die Notfalldienste zusammenarbeiten.

Noch nicht am Ziel

Auf einer Wiese konnten Jugendliche und Kinder kleine Brandherde löschen. Mit Helm und Sicherheitskleidung ausgerüstet, hielt auch die 10-jährige Natascha Gmür aus Neftenbach einen Feuerwehrschlauch in Händen und hatte dabei sichtlich Spass: «Es ist schon anstrengend, aber auch ziemlich cool. Mir hat der Tag bisher sehr gut gefallen und ich könnte mir vorstellen, später bei der Feuerwehr zu arbeiten.» Auch der 12-jährige Paul Hefti versuchte sich an einem Löscheinsatzposten, war aber vom Berufsziel Feuerwehrmann noch nicht ganz überzeugt.

Feuerwehrkommandant Heinz Lörli zeigte sich sehr zufrieden mit dem starken Rückhalt in der Bevölkerung: «Es waren sehr viele Besucher hier, und die Löschposten, als starker Anziehungspunkt für die Kinder, waren fast immer besetzt», meinte er. Der Nachwuchs, für den die Feuerwehr mit dem «Fire Day» die Werbetrommel rührte, ist damit aber noch nicht gesichert. «In der Altersgruppe ab 30 ist die Teilnahmemotivation absolut steigerungsfähig», sagte der stellvertretende Feuerwehrkommandant Christoph Frei.

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