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Fleisch aus dem Drucker

Mit den 3-D-Druckern – so sind sich die Fachleute an der ZHAW einig – ist eine neue technologische Revolution am Anrollen. In Maschinenbau, Luftfahrt, Medizin, Architektur, Lebensmittelindustrie und vielen anderen Branchen könne die neue Technik grundlegende Veränderungen bewirken, sagt Ursula Graf-Hausner. Die ZHAW-Forschungsleiterin für Zellkulturtechnik und Tissue Engineering ist überzeugt: «Diese Schlüsseltechnologie wird unser Leben verändern.»

Bei dieser Entwicklung will die ZHAW nicht nur zuschauen, sondern mitwirken und mitforschen. Gestern hat am Zen­trum für Produkt und Prozessentwicklung an der Tössfeldstrasse ein Symposium mit rund 170 Fachleuten aus der Schweiz und ganz Europa stattgefunden. «Um den internationalen Anschluss nicht zu verlieren, sollten die Forschungskompetenzen in der ganzen Schweiz vernetzt werden», sagt Andreas Kirchheim, ZHAW-Dozent für Produktionstechnik.

Die Themen, mit denen sich die 3-D-Druck-Forscher am Symposium beschäftigt haben, tönen teils abenteuerlich. So referierte Nynke van der Akker von der Universität im Maastricht in den Niederlanden über das «Drucken von Fleisch». An der ZHAW wird zurzeit auch am Druck von Hautmodellen, von biologisch abbaubaren Zeckenfallen oder von Implantaten, die Wirkstoffe freisetzen, geforscht. In die Entwicklung der neuen Techniken im 3-D-Druck wird im Moment weltweit viel Geld investiert. (bä)

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