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Flucht vor Jihadisten

Hunderttausende Landsleute bangen um ihr Leben. Die einen sind eingekesselt, andere fliehen.

Fast 200000 Menschen sind in den vergangenen Tagen nach UNO-Angaben im Irak vor den sunnitischen Extremisten des Islamischen Staates (IS) geflohen. Im Fadenkreuz der IS-Kämpfer und ihrer Alliierten waren die Minderheiten der Jesiden und der Christen, aber auch gemässigte Sunniten. Von den Tausenden der religiösen Minderheit der Jesiden, die auf einen Berg in der Nähe der Stadt Sinjar geflohen waren, seien einige gerettet worden, sagte ein UNO-Sprecher in Genf. Rund 50000 Mitglieder der Glaubensgemeinschaft hielten sich dort versteckt, sagte der Vertreter der kurdischen Peschmerga-Kämpfer, Jabbar Jawar. Ihnen drohe der Hungertod, sollten sie nicht innert 24 Stunden gerettet werden. Der IS halte Jesiden für «Teufelsanbeter». Darum schweben sie in Lebensgefahr, sollten sie in die Hände der Rebellen fallen.

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