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Flurin Condrau kommt nicht um Strafuntersuchung herum

Das Bundesgericht tritt auf eine Beschwerde von SVP-Nationalrat Christoph Mörgelis ehemaligem Chef Flurin Condrau nicht ein. Damit darf die Zürcher Staatsanwaltschaft gegen Condrau als ehemaligen Direktor des Medizinhistorischen Instituts der Universität Zürich ermitteln.

Laut der von Mörgeli eingereichten Strafanzeige hat Flurin Condrau einen geheimen Bericht zum Medizinhistorischen Institut unbefugten Dritten für eine informelle Beratung zugestellt. Zudem sei der Bericht im April 2012 durch ihn in die Hände zweier Personen gelangt, die einen Beratungsauftrag zur Zukunft des Museums erhalten hatten.Ermächtigung durch Obergericht Im September 2012 hat Condrau gemäss Strafanzeige eine weitere Amtsgeheimnisverletzung begangen, indem er seine dienstliche Korrespondenz an einen Journalisten weiterleitete. Ausserdem wird Condrau vorgeworfen, seinem ausserhalb der Uni tätigen Coach amtsgeheime Berichte, Mitarbeiterbeurteilungen und Personaldossiers gegeben zu haben. Weil Condrau Kantonsangestellter ist, musste die Staatsanwaltschaft für die Untersuchung der Vorwürfe eine Ermächtigung durch das Obergericht beantragen. Diese hat sie im Juni auch erhalten.

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