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Flut reisst 24 Studenten mit

Ein plötzlich anschwellender Fluss hat im indischen Himalaja 24 Studenten und einen Betreuer mit sich gerissen.

Für 24 Studenten einer Ingenieurshochschule und einen Betreuer endete eine Bustour in den indischen Ferienort Manali am Sonntagabend tödlich. Die rund 50-köpfige Gruppe machte am Fluss Beas in Himachal Pradesh in der Himalaja-Region halt. Die Studenten wollten sich ausruhen und vom Sonnenuntergang am Flussufer Fotos machen. Danach schwoll der Fluss urplötzlich stark an, da oberhalb der Stelle, an der sich die Gruppe befand, ein Stauwehr geöffnet worden war. Die Flutwelle riss insgesamt 25 Personen in den Tod. Vier Leichen seien am Morgen nach dem Unglück am Fluss Beas in Himachal Pradesh gefunden worden, sagte ein Mitarbeiter der Polizei in Mandi am Montag. Die anderen würden noch vermisst. Einer der Überlebenden sagte dem TV-Sender NDTV: «Ich versuchte, meine Freunde zu warnen, aber innerhalb von sechs Sekunden stieg das Wasser um etwa zwei Meter. Sie ertranken vor meinen Augen», so der Student. Anwohner erklärten, die Behörden hätten keine Warnung erlassen. Der stellvertretende Amtmann der Region sagte dem Sender dagegen, dass eine Sirene erschallt sei.

Kaum Überlebenschancen

Ein Beamter sagte, die Chance, noch Überlebende zu finden, stünden schlecht. «Der Fluss Beas ist an dieser Stelle sehr tief, etwa 12 bis 15 Meter, und er fliesst sehr rasch.»

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