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Forfait zum Abschluss

sangerhausen. Eine Ver- letzung von Marcel Waldispühl hat den Radballclub Winterthur am Weltcupfinal in Deutschland zur Aufgabe gezwungen.

Die Winterthurer wurden in die stärkere der beiden Vorrundengruppen gelost. Nach dem 2:1-Sieg gegen Höchst 2 lag ein Unentschieden gegen den RV Obernfeld (De) in Reichweite, doch zehn Sekunden vor Schluss kassierten sie den vierten Treffer und gingen als Verlierer vom Platz.

Gegen Höchst 1, den Weltmeister aus dem Vorjahr und späteren Weltcupsieger, lagen die Winterthurer immer in Rücklage und verloren 3:4. Schwerwiegender war die Rückenverletzung von Torhüter Marcel Wal- dispühl in der Mitte der zweiten Hälfte. Vor Ort wurde ein eingeklemmter Nervenstrang diagnostiziert. Unter grossen Schmerzen absolvierte Wal- dispühl die letzte Partie gegen Sangerhausen. Der 6:0-Erfolg über den deutschen Bundesligisten wurde nur am Rande vermerkt. Waldispühl konnte kaum mehr gehen und Winterthur musste für das Platzierungsspiel um Rang 5 gegen Altdorf Forfait geben.

Höchst vor Höchst und Höchst

Während die Winterthurer das Jahr mit einer weiteren Enttäuschung abschlossen, jubelten ihre Trainingspartner aus Höchst vom Podest herab. Alle drei Mannschaften des Vorarlberger Klubs belegten am Weltcupfinal die ersten drei Plätze … Während dies in die Geschichtsbücher des Radballs eingehen wird, spricht in diesem Jahr kaum mehr jemand von der Winterthurer Equipe, die 2009 noch den Weltmeistertitel gewonnen und ein Jahr später WM-Silber geholt hatte. 2012 gingen der Schweizer Cup, der Meistertitel sowie der Gesamtweltcup an andere Teams. Zudem wurde die WM-Selektion verpasst.

Es war eine Saison, die Waldispühl/Jiricek rasch zu den Akten legen müssen. Zunächst ist es wichtig, dass der Rücken von Waldispühl wieder in Ordnung kommt und dass die Köpfe durchgelüftet werden. Die Winterthurer Radballfans erwarten am 12. Januar 2013 ein starkes Heimteam, wenn an der WM-Revanche um den Löwencup gekämpft wird. (fre)

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