Zum Hauptinhalt springen

Fracking als Risiko

Der Nationalrat will, dass sich der Bundesrat gegen Fracking-Pläne engagiert: Der Bodensee soll geschützt werden.

Der Bundesrat soll sich auf internationaler Ebene gegen Fracking-Pläne am Bodensee einsetzen. Das fordert Lukas Reimann (SVP, SG) in einer Motion, die der Nationalrat gestern mit 98 zu 68 Stimmen bei 24 Enthaltungen angenommen hat. Nun muss sich der Ständerat damit befassen. Der Bodensee diene für fast fünf Millionen Menschen als Trinkwasserspeicher und habe für die Region eine enorme Bedeutung, sagte Reimann. Dass britische Unternehmen in dieser Region mit der Fracking-Technologie nach Gas bohren möchten, sei ein «nicht hinnehmbares Risiko». Die Schweiz als Miteigentümerin des Bodensees scheine zu schlafen. Umweltministerin Doris Leuthard beantragte vergeblich, die Motion abzulehnen. Das Genehmigungsverfahren falle komplett unter das kantonale Recht. «Wir wollen die Kompetenz der Kantone nicht tangieren», sagte sie.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch