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Frage & antwort

Seit einigen Tagen ist in der Nähe des Seemer Bucks eine dreissig Meter hohe, rätselhafte gelb-orange Stahlkonstruktion zu sehen. Schon manch ein stadteinwärts fahrender Autofahrer mag sich gefragt haben, was das unübersehbare, Bohrturmähnliche Gebilde bedeuten soll. Wir haben die Erklärung in Erfahrung gebracht: Beim auffallenden Gestänge handelt es sich um die Ausleger eines grossen Raupenkrans der Bauunternehmung Toggenburger. Dieser kann Lasten in Höhen von über hundert Meter befördern und wird in der Regel für anspruchsvollere Kranarbeiten eingesetzt, beispielsweise für die Montage von Rotorblättern bei Windkraftanlagen. Dass die Baumaschine jetzt in der Seemer Kiesgrube installiert ist, hat hingegen mit einem ungewöhnlichen Simulationsauftrag zu tun: Für die im Bereich der Fels- und Lawinensicherung tätige Thurgauer Firma Geobrugg AG werden Sicherheitsnetze getestet, wie sie für den Steinschlagschutz in den Alpen verwendet werden. Dazu werden jeweils in Grossbehältern grössere Geröllmengen von einigen Dutzend Tonnen Gewicht in die Höhe gehievt, um sie dann auf die dar­un­ter gespannten Stahldrahtnetze prasseln zu lassen. Damit soll die Widerstandsfähigkeit des Drahtgeflechts überprüft werden. Die Versuche dauern noch bis Ende Monat. (jpg)

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