Zum Hauptinhalt springen

Frankreich mit Nullnummer zum Gruppensieg

Ecuador muss nach dem 0:0 gegen die «Equipe tricolore» die Segel streichen. Den Franzosen reichte das glanzlose Unentschieden zum Gruppensieg.

Es war wenig erbaulich, was das wiedererstarkte Frankreich gegen Ecuador zeigte. Aber das Team von Trainer Didier Deschamps genügte das Remis , um so in den Achtelfinals nicht gegen Argentinien antreten zu müssen.

Frankreich und Ecuador begegneten sich erst zum zweiten Mal. Das einzige Aufeinandertreffen gewannen die Franzosen im Mai 2008 in Grenoble 2:0. Gegenüber dem 5:2 gegen die Schweiz beliess Frankreich einige Stammspieler auf der Bank. Mathieu Valbuena und Patrice Evra pausierten, Yohan Cabaye war gesperrt. Bei Ecuador ersetzte Michael Arroyo Filipe Caicedo im Mittelfeld. Die «Equipe tricolore» übernahm im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro das Spieldiktat von Beginn weg. Erste Aufregung: Der Franzose Mamadou Sakho streckte einen Gegenspieler mit einem Faustschlag nieder, der Schiedsrichter sah die Tätlichkeit nicht.

Verhaltener Auftritt

Nach gut zehn Minuten schoss Griezmann aus gut 20 Metern erstmals auf das Tor von Ecuador, der Ball ging aber am rechten Pfosten vorbei. Sein Gegenüber Lloris musste nach 20 Minuten erstmals eingreifen, als die Südamerikaner nach einem französischen Abwehrfehler erstmals offensiv in Erscheinung traten.

Immerhin: Ecuador traute sich jetzt mehr nach vorne, das gab Frankreich etwas mehr Raum für Konter. Paul Pogba kam dem Führungstor dann am nächsten. Ein Kopfball nach einem Freistoss konnte Dominguez abwehren. Im Gegenzug hatte Lloris Mühe mit einem Kopfball von Enner Valencia – gegen Ende der ersten Halbzeit kam Bewegung ins Spiel. «Les Bleus» spielten nicht so unwiderstehlich wie in den ersten beiden Gruppenspielen, auf der anderen Seite musste Ecuador – mit dem Wissen über die 2:0-Pausenführung der Schweiz – den Torerfolg suchen.

Das Team von Didier Deschamps kam geladener aus der Kabine. Beim ersten Angriff konnte Dominguez einen Abschluss gerade noch an den Pfosten abwehren. Dann schwächte sich Ecuador selbst. Antonio Valencia traf Digne am Fuss und sah für diese Aktion die rote Karte – ein harter Platzverweis. Trotzdem stand plötzlich Noboa alleine an Frankreichs Sechzehnmeterraum, sein Schuss ging aber knapp vorbei.

Frankreich schien das Zeichen verstanden zu haben. Es ging jetzt wieder entschiedener in die Zweikämpfe und suchte vermehrt den Torerfolg. Nach einer Stunde sah man Topskorer Karim Benzema ein erstes Mal. Sein Abschluss aus 16 Metern flog daneben. Dann kam Pogba aus wenigen Metern völlig frei zum Kopfball –und traf auch nicht. Ecuador ging jetzt die Luft aus. Gegen vorne lief nur noch wenig. Ein gefährlicher Schuss von Noboa konnte Lloris abwehren. Frankreich tat nicht mehr, als es musste. Am Ende blieb es beim 0:0, das Ecuador weh tat –und die Schweiz freute. red

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch