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Frankreichs Triumph im Nationenpreis

Barcelona. Frankreichs Springreiter haben in Barcelona den mit einer Siegprämie von 500 000 Euro gefüllten Jackpot im Nationenpreis-Final geknackt. Die vom Schweizer Philippe Guerdat als Equipenchef betreuten Franzosen verwiesen Brasilien knapp auf den zweiten Rang. Ein einziger Punkt entschied das packende Finale, das mit der Rekordsumme von 1,5 Millionen Euro dotiert war. Frankreich totalisierte nach den Ritten von Patrice Delaveau, Aymeric de Ponnat, Simon Delestre und Pénélope Leprevost in der zweiten Runde acht Punkte, Brasilien mit Rodrigo Pessoa, Eduardo Menezes, Marlon Modolo Zanotelli und Alvaro Miranda de Neto neun Punkte. Die Entscheidung fiel im letzten Ritt von Miranda de Neto, als sein Bogeno am Aussprung der Zweierkombination scheiterte.

Platz drei ging an Irland mit 12 Punkten, das Holland dank der besseren Gesamtzeit auf Rang 4 verwies. Enttäuschend schnitt Grossbritannien ab. Der Team-Olympiasieger und amtierende Europameister kam nicht über den achten und letzten Platz im A-Final hinaus.

Schweizer Ehrrettung

Bereits am Samstag bestritten die Schweizer Springreiter den Final – den kleinen Final nach dem enttäuschenden 13. Platz am Freitag im ersten Umgang. In dieser mit 300 000 Euro dotierten Trostrunde retteten sie aber ihre Ehre und ihre Reputation. Erst im Stechen musste sich die Schweizer Equipe, bestehend aus Beat Mändli mit Croesus, Paul Estermann mit Castlefield Eclipse, Steve Guerdat mit Nasa und Pius Schwizer mit Toulago, den USA beugen. Beide Teams beendeten den Initial-Parcours des Spaniers Santiago Varela mit nur einem Abwurf. Eine Barrage wurde notwendig. Die starken Amerikaner gewannen diese mit 12 Punkten gegen die Schweiz, die 16 Punkte nach drei Ritten totalisierte. Immerhin strich die Mannschaft von Urs Grünig noch eine Prämie von 65 000 Euro ein, die USA wurden mit 80 000 Euro belohnt. (si)

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