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Französische Justiz durchsucht UBS-Niederlassung in Bordeaux

Die französischen Justizbehörden haben am Dienstagnachmittag Büros der Grossbank UBS in Bordeaux durchsucht. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Es bestehe der Verdacht von Geldwäscherei und Steuerbetrug.

Die Durchsuchung in Bordeaux sei von den Fahndern der nationalen Zollbehörde unter Leitung des Pariser Untersuchungsrichters Guillaume Daïeff durchgeführt worden, schrieb AFP unter Berufung auf informierte Kreise weiter. Von der UBS war zunächst keine Stellungnahme erhältlich. Laut dem Agenturbericht haben im Rahmen der Untersuchung gegen die französischen UBS-Tochtergesellschaft bereits Durchsuchungen von Büros der UBS in Strassburg und Lyon stattgefunden. Zudem war Ende Juni ein Verfahren gegen einen UBS-Mitarbeiter eingeleitet worden. Die UBS wird verdächtigt, Kapitalbewegungen zwischen der Schweiz und Frankreich mit Hilfe von falscher Buchführung getarnt zu haben. Zudem soll die Bank in Verletzung von französischem Recht Schweizer Angestellten erlaubt haben, auf französischem Territorium Kunden angeworben zu haben. (sda)

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