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Freiwillige helfen Nutztiere vor Wölfen und Bären zu schützen

An fast 1000 Tagen haben Freiwillige in den vergangenen vier Jahren geholfen, Schafe und Ziegen auf Schweizer Alpen vor Wölfen oder Bären zu schützen. Das Hirten-Hilfe-Projekt des WWF sei eine Erfolgsgeschichte, schreibt dieser. Nun gibt er es aber ab.

Nach vier Jahren Aufbauarbeit übergibt der WWF das Projekt der Vereinigung für ökologische und sichere Alpbewirtschaftung (VösA), wie es in einer Mitteilung der Naturschutzorganisation vom Donnerstag heisst. Mit der unabhängigen Trägerschaft werde eine Basis für die langfristige Weiterführung des Projekts gelegt.

Das Projekt wurde 2009 gestartet. Seither haben sich 67 Personen zu so genannten Hirten-Hilfen ausbilden lassen, wie der WWF schreibt. Sie unterstützten darauf während jeweils ein bis drei Wochen Hirten auf 50 verschiedenen Schweizer Alpen, auf denen Schafe oder Ziegen von Wölfen oder einem Bären bedroht waren.

Die freiwilligen Helfer erledigen dabei ganz unterschiedliche Aufgaben. Sie helfen mit beim Aufstellen und Abräumen von Zäunen, bei der Überwachung der Schafherden und bei der Betreuung der Herdenschutzhunde. Ausserden machen sie Wanderer und Biker auf den Herdenschutz aufmerksam und informieren sie darüber.

Das Projekt soll gemäss WWF zu einer besseren Akzeptanz des Herdenschutzes beitragen. "Es ist eine wichtige Voraussetzung, damit Grossraubtiere wie Bär und Wolf eine Chance haben in unserem Land", wird Kurt Eichenberger, Grossraubtier-Experte beim WWF, in der Mitteilung zitiert.

Die nachhaltige und ökologische Schafhaltung stehe für sie im Zentrum, schreibt die neue Trägerschaft VösA. Das Hirten-Hilfe-Projekt passe ausgezeichnet dazu.

(sda)

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