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Freudentaumel mit der Schlusssirene

Winterthur. Daniel Rasljic konnte das Glück kaum fassen. «Dass man so ein Spiel gewinnen kann», staunte der Trainer der Winterthurer NLB-Basketballer nach dem «Last-second»-Heimsieg über Bern. 44:43 lautete das Skore in einer Partie, in der die Gäste immer in Führung gelegen hatten – nur am Schluss nicht.

30 Sekunden vor dem Ende lag Bern einen Zähler vorne und war sogar in Ballbesitz, kam aber nur zu einem Notwurf. Nach einem taktischen Foul von Bern verblieben noch drei Sekunden. Jin-Mark Görgy verwarf danach aus der Mitteldistanz, aber Giacometti tippte den Ball mit der Sirene in den Korb. Zum Sieg, der Winterthur die Chance lässt, in der letzten Runde vielleicht doch die Abstiegsspiele zu umgehen.

Frauen verlieren knapp

Die NLB-Frauen des BC Winterthur unterlagen dem erstplatzierten Luzern knapp, 45:52. Luzern entschied die Partie in der viertletzten Minute. Kurz zuvor hatten die Winterthurerinnen auf 42:42 ausgeglichen und damit einen Rückstand aufgeholt, der zwischenzeitlich elf Punkte betragen hatte.

Doch dann warfen Belma Subasic und Gabriela Sakica in zwei Angriffen zwei Drei-Punkte-Würfe für Luzern in den Korb. Winterthur konnte dar­auf nicht mehr reagieren. «Wir müssen uns das Niveau der Liga erarbeiten», erklärt Centerspielerin Sandra Hofstetter: «Und je näher du dran bist, desto schwieriger ist es, das Allerletzte reinzugeben.» In den Playoff-Viertelfinals treffen die Winterthurerinnen nun auf DEL Basket. Auch da wird es schwierig, zu gewinnen. (skl)

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