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Fribourgs Finalchancen

Fribourg-Gottéron, der Sieger nach 50 Runden, kann sich gute Chancen auf eine vierte Finalteilnahme ausrechnen. Gottéron, das von 1992 bis 1994 dreimal in Folge im Final scheiterte (einmal an Bern, zweimal an Kloten), weiss aus der Schweizer Playoff-Geschichte (seit 1985): In 27 Finalserien spielte 20-mal der Qualifikationssieger. Was Gottéron aber vorsichtig machen wird: 2003 verpasste mit den ZSC Lions erstmals eine Nummer 1 den Final, seither scheiterten noch sechs Qualifikationssieger.

Gegen Biel sind die Fribourger auch ohne den noch für zwei Partien gesperrten Julien Sprunger klarer Favorit. Der Traum vom ersten Titel wird auch nach dieser Serie weitergehen dürfen.

Bei Bern (2.) gegen Servette (7.) treffen zwei Teams aufeinander, die in der Defensive enorme Personalprobleme zu bewältigen haben. Die Genfer vermissen ihren Strategen und Teamleader Goran Bezina (Saisonende nach Achillessehnenriss). Bei Bern standen zwischenzeitlich zuletzt nur noch drei gestandene Verteidiger zur Verfügung, Ivo Rüthemann sprang (nicht gerade als furchteinflössender Abwehrrecke) ein. Genf war im Herbst mit neun Siegen in Serie zum Start die herausragende Mannschaft, sie scheint ihre Ener­gie­ aber schon lange verloren zu haben.

Zugs nächster Anlauf

Zug (3.) gegen Lugano (6.) könnte ein ganz enges Duell werden. Mit Doug Shedden an der Bande erreichten die Zuger – und das vermerken sie nicht ohne Stolz – seit 2009 regelmässig die Halbfinals. Aber einem Final kamen sie nie richtig nahe. Vor einem Jahr verloren sie den Halbfinal (gegen die ZSC Lions) 0:4, 2011 blieben sie ebenfalls ohne Sieg (gegen Davos), 2010 gab es gegen Genf ein 2:4, 2009 gegen Kloten ein 0:4.

Nach dem Ende des Lockout schien für Zug wenig möglich. Doch auch ohne Zetterberg, Brunner und Diaz kämpfte der EVZ bis zum Schluss um Platz 2. Lugano will endlich wieder positive Schlagzeilen produzieren: Seit dem Titelgewinn 2006 haben die Tessiner nie mehr eine Playoff-Serie gewonnen. Zug – Lugano ist auch das Duell der zwei besten Skorer (Zugs Linus Omark gegen Luganos Glen Metropolit). Es dürfte die Serie mit den meisten Toren geben – nicht nur wegen der Skorer: Jussi Markkanen (Zug) und Michael Flückiger, der in Lugano den angeschlagenen Daniel Manzato zu ersetzen hat, sind nicht die besten Goalies der Liga. (jch)

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