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Friedlicher, trotz mehr Passagieren

Tätlichkeiten in Zürcher Bussen, Trams und Zügen

Auch kantonal werden weniger Tätlichkeiten gegen das Fahr- und Kontrollpersonal verzeichnet. 2013 gab es im Kanton Zürich 177 Vorfälle, im Jahr zuvor waren es noch 211. Die Zahlen unterliegen jedoch einer gewissen Ungenauigkeit, da bei einem Teil der verzeichneten Vorfälle die Erhebungsmethode Anfang 2013 geändert wurde. Beim Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) spricht man von einem erfreulichen Trend, denn im selben Zeitraum seien die Fahrgastzahlen erneut gestiegen. In die kantonale Statistik fliessen auch die Stadtzürcher Zahlen mit ein. Dort kam es im vergangenen Jahr zu 66 meist mündlichen Bedrohungen oder Belästigungen und zu 24 Fällen von physischer Gewalt. Die Zahlen bewegten sich im langjährigen Mittel, sagt Andreas Uhl, Sprecher der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ). Seit Jahren komme es etwa zweimal pro Monat zu schweren Tätlichkeiten gegen das Personal in Bussen oder Trams. Seit 2010 werden die Sicherheitsmassnahmen im öffentlichen Verkehr kantonal zwischen allen Verbunden abgesprochen. Videoüberwachung und einen Überfallknopf gibt es auch in den meisten Fahrzeugen in Stadt und Kanton Zürich. Keine Zahlen gibt es von den SBB. Übergriffe und Tätlichkeiten kämen auch dort leider vor, heisst es auf Anfrage. Die Statistik sei aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

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