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Führende Senatoren erreichen keinen Durchbruch im US-Budgetstreit

Drei Tage vor dem Stichtag für eine Erhöhung des Schuldenlimits gibt es keine Anzeichen für eine Lösung im US-Budgetstreit: Die führenden Senatoren der Republikaner und Demokraten, Mitch McConnell und Harry Reid, sprachen miteinander, ohne eine Einigung zu erreichen.

Er habe mit seinem republikanischen Gegenüber konstruktive Gespräche geführt und sei zuversichtlich, sagte Reid am Sonntagabend in Washington lediglich. Einzelheiten des Gespräches wurden nicht bekannt.

McConnell und Reid hatten die Federführung bei der Kompromiss-Suche übernommen. Zuvor waren Beratungen zwischen US-Präsident Barack Obama und dem Republikaner-Führer im Abgeordnetenhaus, John Boehner, gescheitert.

Die Bemühungen der beiden Senatoren galten als möglicherweise letzte Chance, noch vor dem 17. Oktober eine Einigung zu erzielen. Kommt es bis dahin nicht zu einem Kompromiss, könnten die USA laut Expertenberechnungen vermutlich noch bis etwa Ende Oktober ihre Rechnungen bezahlen.

Danach würden sie in die Zahlungsunfähigkeit abrutschen - mit schweren Folgen für die Weltwirtschaft. Aber schon in dieser Woche könnten die Märkte zunehmend nervös reagieren, sollte sich keine Vereinbarung abzeichnen.

(sda)

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