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Fünf Tote bei Unfall wegen Geisterfahrer auf deutscher Autobahn

Horrorunfall auf einer Autobahn im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen: Ein Geisterfahrer riss bei einem Suizid auf der Autobahn bei Meschede sich und vier weitere Menschen in den Tod.

Der 24-Jährige prallte am frühen Sonntagmorgen mit hoher Geschwindigkeit frontal auf einen Wagen, in dem ein Ehepaar und zwei weitere Frauen sassen. Alle Unfallbeteiligten starben, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen des Falschfahrers brannte komplett aus.

Den genauen Unfallhergang solle ein Sachverständiger klären, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dapd. Die vier Getöteten waren zwischen 27 und 47 Jahren alt.

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Suizid des Falschfahrers aus. Es gebe Hinweise darauf, sagte ein Sprecher. Details wollte er nicht nennen. Wenn sich die Polizei aber nicht sicher wäre, würde sie nicht davon sprechen.

Mehrere Autofahrer hatten der Polizei gegen 1.30 Uhr einen Falschfahrer auf der Autobahn 46 gemeldet. Wenige Minuten später kam es zu der Tragödie. Für eine Warnung per Radio war es zu spät.

Von dem BMW des 24-Jährigen blieb nur ein graues Wrack über. Selbst die Lackfarbe war nicht mehr zu erkennen. Das Schiebedach wurde mehrere Meter weit geschleudert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde in dem anderen Auto der Motorblock komplett herausgerissen. Drei Insassen des Skodas waren sofort tot, eine Frau starb später im Spital.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung gab es an der Unfallstelle nicht. Mit welchem Tempo die beiden Wagen frontal ineinander krachten, war zunächst unklar. Die Bergung der Opfer gestaltete sich schwierig, da die Autos vollständig demoliert waren. Die Identität konnte erst später geklärt werden.

(sda)

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