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GC im Glück, Luzern in der Krise, Thuns Effizienz

Zürich/Sitten/Aarau. GC siegte zu Hause gegen Lausanne dank einem Last-Minute-Tor 2:1. Sion schlug den FC Luzern 3:2 und Thun feierte in Aarau seinen zweiten Auswärtssieg der Saison.

Die Grasshoppers haben dank viel Glück ihre Negativserie in Heimspielen beendet. Dank einem Treffer des Israeli Munas Dabbur in der 92. Minute siegten die Zürcher gegen den Tabellenletzten Lausanne 2:1 (1:0). Trotz einer frühen Führung und der Tatsache, dass sie nach der Gelb-Roten Karte gegen Damien Plessis die letzte halbe Stunde in Überzahl agieren konnten, taten sich die Grasshoppers vor nur 3200 Zuschauern im Letzigrund gegen den Tabellenletzten aus dem Waadtland ungemein schwer.

Das planlose Anrennen des Heimteams in der Schlussphase wurde aber doch noch belohnt, als Dabbur in der Nachspielzeit nach dem Abschluss von Anatole Ngamukol den Abstauber souverän zum Siegtreffer verwertete. Für den israelischen U21-Internationalen war es bereits der vierte Treffer seit seiner Verpflichtung in der Winterpause.

Pontes Händchen

Luzern hat seine Negativserie nicht stoppen können. Die Zentralschweizer verloren in Sitten 2:3 und verloren in der Tabelle damit den Anschluss an die Spitzenteams. In den sechs Spielen der Rückrunde hat das Team von Carlos Bernegger nur vier Punkte geholt. Und am nächsten Wochenende kommt mit dem FC Zürich das beste Team der Rückrunde zu Besuch.

Sion kam unter Trainer Raimondo Ponte zum zweiten Sieg in Folge. Der 58-jährige Ponte bewies ein gutes Händchen, als er in der Halbzeit den Brasilianer Léo sowie den Gambier Pa Modou einwechselte und damit die Wende einleitete. Die beiden Einwechselspieler drehten mit ihren Toren in der 60. und 72. Minute die Partie vor nur 5900 Zuschauern im Tourbillon.

Sion baute den Vorsprung in der Tabelle auf das Schlusslicht Lausanne auf zehn Punkte aus. Spielen die Walliser allerdings weiter ähnlich stark auf wie gegen die Young Boys (3:0) und Luzern, dürften sie mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben.

Thuner Traumtore

Der FC Thun kann auf fremdem Terrain doch gewinnen. Das Team von Urs Fischer gewann auswärts bei Aufsteiger Aarau 4:1 und kam zu seinem zweiten Auswärtssieg der Saison. Mit vier sehenswerten Toren in der letzten halben Stunde wendeten die Berner Oberländer im Brügglifeld die unterhaltsame Partie noch zu ihren Gunsten. Zuerst glich Luca Zuffi mit einem herrlichen Weitschuss zum 1:1 aus, dann profitierte Enrico Schirinzi mit seinem Freistoss von einem Fehler von Lars Unnerstall im Aarauer Tor.

Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Marco Schneuwly, der in der 85. Minute nach einem mustergültigen Konter via Lattenunterkante traf, ehe Nicolas Schindelholz mit einem Traumtor aus gut 30 Metern in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt sorgte. Das klare Resultat täuschte indes über die Kräfteverhältnisse hinweg. Während bei den Berner Oberländern fast jeder Schuss ein Treffer war, bekundeten die Aarauer viel Pech. Kim Jaggy (75.) und Sandro Burki (83.) trafen nur den Pfosten.

Eine Stunde lang war Aarau das klar bessere Team gewesen. Daniel Gygax hatte das Heimteam in der 24. Minute mit seinem ersten Treffer für seine neue Mannschaft in Führung gebracht. Der frühere Internationale lenkte nach einem Freistoss von Sven Lüscher an den Pfosten den Abpraller mit dem Kopf in die Maschen (24.). (si)

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