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Geglückter Schlusspunkt

Berlin. Dank dem 2:0 gegen Borussia Dortmund gewann Bayern München das zehnte Double der Vereinsgeschichte und vermied weitere Diskussionen um Trainer Pep Guardiola.

Im Falle einer Niederlage im DFB-Pokalfinal wäre für Bayerns Trainer Guardiola eine ungemütliche Debatte wohl unvermeidbar gewesen, nicht nur wegen der Verbannung des Top­sko­rers Mario Mandzukic. Denn vor allem das 0:4 gegen Real Madrid im Halbfinal der Champions League lag den Bayern lange Zeit schwer im Magen. Abgesehen davon, dass die Mannschaft in der Bundesliga spätestens nach dem vorzeitigen Titelgewinn stark nachliess und ihr bestes Niveau nur noch selten erreichte.

Der Gewinn des Doubles ist der von den Bayern gewünschte Schlusspunkt – und ein Erfolg im Endspiel gegen den im Süden Deutschlands nur mässig populären BVB tut dem in den letzten Wochen medial immer wieder angezählten Rekordmeister speziell gut.

Wieder Robben

Als in der Verlängerung des DFB-Pokalfinals die halbe Bayern-Equipe unter Muskelkrämpfen litt, setzte Arjen Robben den entscheidenden Akzent. Nach einem missratenen Abwurf von Dortmunds Torhüter Roman Weidenfeller lenkte der Holländer eine Flanke des aufgerückten Verteidigers Jerome Boateng direkt über die Linie. Das zweite Tor durch Thomas Müller war nur noch Zugabe. Damit wiederholte sich im dritten grossen Finalduell der beiden Rivalen eine spezielle Geschichte. Bereits im Champions-League-Final im letzten Frühling war Robben mit dem Siegtor ins Zen­trum gerückt.

Zu reden wird indes auch eine Szene der Dortmunder geben. Einen Kopfball von Mats Hummels «entschärfte» Bayerns Verteidiger Dante mutmasslich erst Zentimeter hinter der Linie. So sehr sich Jürgen Klopp und Co. beschwerten, der Referee rückte nicht von seinem (Fehl-)Entscheid ab. Die Bundesligaklubs hatten sich vor der Saison gegen die Einführung der Torkameras ausgesprochen … (si/red)

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