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Geiselnahme in Bank in Japan unblutig beendet

Nach rund zwölf Stunden ist eine Geiselnahme in einer Bank in Japan unblutig zu Ende gegangen. Ein Einsatzkommando der Polizei stürmte die Filiale der Shinkin-Bank im zentraljapanischen Toyokawa, nahm den Geiselnehmer fest und brachte alle Geiseln in Sicherheit.

Der 32-jährige mutmassliche Täter sei inzwischen identifiziert, teilte ein Polizeisprecher auf einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz mit. Der mit einem Messer bewaffnete Mann hatte am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine Kundin sowie vier Angestellte der Bank in seine Gewalt gebracht.

Örtlichen Medienberichten zufolge forderte er den Rücktritt des Kabinetts von Regierungschef Yoshihiko Noda und verlangte, mit Journalisten zu sprechen. Nach mehreren Stunden liess er eine der weiblichen Geiseln frei.

Noda hatte vergangene Woche Neuwahlen für den 16. Dezember angekündigt. Umfragen zufolge dürfte Nodas regierende Demokratische Partei die Wahl zugunsten der oppositionellen Liberaldemokratischen Partei verlieren.

(sda)

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