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Geld für die Silberglocke beisammen

Die kleine Kapelle in Hausen wird bald wieder über zwei Glocken verfügen. Die Initianten haben genug Geld für den Guss einer neuen Glocke gesammelt.

Das Komitee Silberglocke hat ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die Bemühungen, die vor über 350 Jahren aus dem Glockenstuhl von Hausen entführte Glocke (siehe angehängten) durch ein Duplikat zu ersetzen, scheinen von Erfolg gekrönt. Rund 33'000 Franken sind für den Guss einer neuen Glocke und für die Anpassungen des Glockenstuhls und die Montage nötig. Der Auftrag zum Guss ist erteilt. Am 14. März wird die Firma Grossmayer in Innsbruck die Glocke zusammen mit einem Dutzend weiteren Glocken für andere Kirchen giessen. Beitrag von der Denkmalpflege Dass die Initianten nun soweit sind, verdanken sie zu einem schönen Teil auch der kantonalen Denkmalpflege. In einer Verfügung vom 20. Dezember des letzten Jahres begrüsst diese den Wiedereinbau der fehlenden Glocke und sichert einen namhaften Beitrag zu. Damit werde der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt und die Kirche aufgewertet. Bei der Kapelle in Hausen handelt es sich um ein überkommunal bedeutsames Schutzobjekt. Der Einbau der zweiten Glocke trägt auch zum Erhalt des Baudenkmals bei. Die zweite Glocke neutralisiert nämlich die asymmetrischen Schwingungen, die entstehen, weil die verbliebene Glocke nicht in der Mitte des Dachreiters hängt. Diese kleinere Glocke bald an ihren angestammten Platz zurückversetzt, damit die neue Glocke aufgezogen werden kann.Den Guss miterleben Wer beim Guss der Glocke dabei sein möchte, kann sich vor dem 22. Februar mit Lorenz Vetter (Telefon 052 317 25 72) in Verbindung setzen.

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