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Geld für die Talentsuche

Der Kanton Zürich fördert den fussballerischen Nachwuchs mit jährlich 200 000 Franken.

Das Projekt «Footeco», steht für «Fussball, Technik, Koordination». Das Förderprogramm des Schweizerischen Fussballverbandes läuft seit zwei Jahren schweizweit und hat sich zum Ziel gesetzt, unter den 11- bis 14-jährigen Knaben und Mädchen Talente aufzuspüren. Bei «Footeco» werden während drei Jahren die talentiertesten 10 Prozent der Kinder immer wieder getestet. In dieses Programm investiert nun auch der Kanton jährlich 200 000 Franken. Dies gehe nicht zulasten anderer Sportarten, sagte Regierungsrat Mario Fehr (SP) gestern vor den Medien. Möglich werde diese zusätzliche Unterstützung, weil die Lotteriegelder angestiegen seien. Im Kanton kommen jeweils 21 Prozent der Lotteriegelder in den Sportfonds. Spielen mehr Leute Lotto, steigt der Anteil für den Sport. Dieses Jahr stehen für die Förderung des Nachwuchses 950 000 Franken zur Verfügung. 750 000 Franken davon gehen an die Leistungszentren, 200 000 an den Fussball. Favorit bei den Sportarten Dass der Fussball einen so grossen Teil des Kuchens erhält, erklärt der Kanton mit der Beliebtheit dieser Sportart: In der Altersstufe der 11- bis 14-Jährigen verbringen jeder dritte Knabe und jedes zwanzigste Mädchen die Freizeit auf dem Rasen. Der Anteil der Ausländerkinder ist überproportional hoch. Der FC Zürich, der Grasshopper Club Zürich und der FC Winterthur arbeiten dabei zusammen. In der Vergangenheit führte die Konkurrenz immer wieder zu Problemen, weil die Klubs sich bereits um Zehnjährige stritten – und dabei manchmal die wahren Talente nicht erkannten. Für die Klubs ist «Footeco» eine grosse Hilfe bei der Suche nach künftigem Personal. sda

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