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Gelernter Demokrat und König

Spanien wird zum ersten Mal einen König bekommen, der in einer Demokratie aufgewachsen ist. Als Diktator Francisco Franco am 20.November 1975 starb und Juan Carlos zwei Tage später den Thron bestieg, war Prinz Felipe erst sieben Jahre alt. Schulzeit, Studium, Militärdienst und die Vorbereitung des Kronprinzen auf die Krone fanden im bewegten Umfeld des demokratischen Aufbaus statt. Dazu passt, dass sich Felipe die bürgerliche Letizia als künftige Königin an seine Seite geholt hat. In einer Umfrage zu Jahresbeginn befürworteten mit 49,9 Prozent erstmals weniger als die Hälfte der Befragten die Monarchie. Auf die Frage, ob es Juan Carlos gelingen könne, das Ansehen «der Krone» wiederherzustellen, sagten 69,4 Prozent Nein. Ganz anders ist das Bild von Kronprinz Felipe. 66 Prozent haben eine gute oder sehr gute Meinung von ihm. Und 56,6 Prozent glauben, dass er das ramponierte Bild von Krone und Monarchie wieder verbessern kann. Er ist Vater zweier Töchter, die ihm Letizia geboren hat. Leonor, bald Nummer eins in der Thronfolge, ist sieben und Sofia fünf Jahre alt. Seit langem vertritt Felipe den König bei offiziellen Anlässen. Zu Amtseinführungen lateinamerikanischer Präsidenten fliegt er, nicht Juan Carlos.

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