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Gemeinde nimmt sich Zeit für Jugendarbeit

Das Projekt Jugend Wislig 2.0 will die Jugendarbeit in Weisslingen neu aufbauen. Als Erstes soll geklärt werden, was denn gute Jugendarbeit ausmacht.

Die Jugendarbeit in Weisslingen soll wieder aufleben. Seit der Schliessung des Jugendraumes im Sommer 2013 ist sie inexistent. Nun hat der Gemeinderat das Projekt Jugend Wislig 2.0 genehmigt. Budgetiert sind dafür 30 000 Franken. Zunächst sollen die Bedürfnisse der Jugendlichen geklärt werden. Das Projekt wird von einer Arbeitsgruppe umgesetzt. Dort vertreten sind Vereine, Parteien, die Schule, die Kirche und junge Schulabgänger. «Die Welt der Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren stark verändert, daher müssen wir auch unsere Jugendarbeit völlig neu andenken», sagt Gemeinderat Hansjörg Forster. Damit nicht nur die älteren Semester die Jugendarbeit neu definieren, sind die Jugendlichen von Anfang an involviert. Im Laufe des Frühjahrs befragt die Arbeitsgruppe alle Schülerinnen und Schüler von der fünften bis zur neunten Klasse. Zusätzlich können engagierte Jugendliche, die mehr als nur Fragebogen ausfüllen wollen, an einer «Zukunftswerkstatt» mitwirken. Dort diskutieren sie ihre Ideen dann mit der Arbeitsgruppe und Fachleuten. Externen Berater angestellt Einer dieser Fachleute ist Philipp Frei. Er begleitet die Analyse und den Aufbau des neuen Konzepts als externer Berater. Das offene Vorgehen der Gemeinde Weisslingen begrüsst er: «Es gibt keine fixfertigen Rezepte für eine erfolgreiche Jugendarbeit, die Bedürfnisse unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde.» Seine Aufgabe sei es, sagt Frei, das Projekt möglichst neutral zu begleiten und als Aussenstehender neue Impulse zu liefern. Nach Abschluss der Analyse im Mai wird der Gemeinderat die Ergebnisse entgegennehmen und entscheidet dann über konkrete Massnahmen. Bis dahin bleibt der Jugendraum zu. Zwar kann der Raum seit dem letzten Sommer gegen ein Depot von 100 Franken kostenlos genutzt werden, allerdings braucht es dazu eine Bewilligung des Gemeinderats. Die Nutzung hält sich dementsprechend in Grenzen: «Im letzten halben Jahr erteilte der Gemeinderat zwei Bewilligungen. Beide Anfragen kamen jedoch von Vereinen», sagt Forster. Jonas Gabrieli

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