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Genner und Waser vom Stadtrat verabschiedet

Der Zürcher Stadtrat hat am Freitag die ausscheidenden Mitglieder Ruth Genner (Grüne) und Martin Waser (SP) verabschiedet. Wie er in einer Mitteilung schreibt, haben die beiden "über die Stadtgrenzen hinaus gewirkt".

Martin Waser wurde 2002 in die Stadtregierung gewählt. Bis 2006 stand er dem Tiefbau- und Entsorgungsdepartement vor. Eines der prägendsten Projekte war die Neugestaltung des Limmatquais. Als "Vorzeigeprojekt für die regionale Zusammenarbeit" bezeichnet der Stadtrat die Zusammenführung von Wildpark Langenberg und Sihlwald zum Wildnispark Zürich. Bis heute ist Waser Präsident der Stifterversammlung. Im Sommer 2008 wechselte der Sozialdemokrat ins Sozialdepartement, nachdem die Grüne Monika Stocker - angeschlagen nach heftigen Debatten um Sozialhilfemissbrauch - zurückgetreten war. Waser steuerte das Departement zurück in ruhige Gewässer. Eines seiner öffentlich meistdiskutierten Projekte war der Strichplatz, der die ausufernde Strassenprostitution eingrenzte und sicherer machte.Velostadt Zürich Der Departementswechsel Wasers machte den Weg frei für Genner als Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartement. Mit dem Programm "Stadtverkehr 2025" reagierte sie auf die Städteinitiative: Mit deren Annahme hatte das Volk eine Reduktion des Anteils des motorisierten Strassenverkehrs verlangt. Mit dem Masterplan Velo legte Genner zudem den Grundstein für die "Velostadt Zürich". Eines von Genners grössten städtebaulichen Projekten ist die Neugestaltung des Sechseläutenplatzes, der demnächst offiziell eingeweiht wird.

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