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Gericht bremst den Flughafen Zürich

Kloten. Der Flughafen Zürich darf die neuen Flugbetriebsgebühren bis auf Wei­teres nicht erheben. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Antrag, zwei Beschwerdeverfahren die aufschiebenden Wirkung zu entziehen. Mit dem Antrag wollte die Flughafen AG erreichen, dass sie die neuen Gebühren schon vor Abschluss einer laufenden gerichtlichen Auseinandersetzung zum Thema einziehen darf. Das Gericht schreibt in seinem gestern publizierten Zwischenentscheid, im Interesse von stabilen Verhältnissen müsse weiter die geltende Gebührenordnung angewendet werden.

Über die Flughafengebühren wird seit Monaten gestritten. Nach gescheiterten Verhandlungen zwischen der Flughafenbetreiberin und den Fluggesellschaften verfügte das Bundesamt für Zivilluftfahrt im November 2013 den Gebührenvorschlag der Flughafen AG. Die Fluggesellschaften rekurrierten dagegen. Sie machten geltend, die derart festgelegten Gebühren seien zu stark zugunsten des Flughafens ausgestaltet worden und gefährdeten ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit. (sda)

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