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Gespielte Entführung in Zürich endet für Krimifans mit Anzeige

Weil Augenzeugen am Montagabend in Zürich beobachteten, wie eine Person mit Waffengewalt in ein Auto gezerrt wurde, hat die Stadtpolizei Zürich eine Grossfahndung ausgelöst. Das gesuchte Fahrzeug wurde gestoppt und die Insassen kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass die Krimifans die Szene gestellt hatten.

Mehrere Passanten meldeten die "Entführung" vor einem Hotel an der Beethovenstrasse gegen 21 Uhr, wie die Stadtpolizei Zürich am Dienstag mitteilte. Die Anrufer konnten das Fahrzeug beschreiben und das Kontrollschild nennen.

Wenig später stoppten Fahnder das gesuchte Auto, wobei es zu einer leichten Kollision kam. Die beiden Insassen, ein 20-jähriger Schweizer und ein 22-jähriger Spanier, wurden festgenommen. Bei der Befragung gaben sie an, dass sie eine Entführungsszene nachspielen wollten.

Im Auto entdeckten die Polizisten eine Softair-Gun. Das Tragen solcher, täuschend echt aussehender Imitationswaffen ist verboten. Eine zweite Waffenattrappe entdeckte die Polizei in einem Blumentopf an der Beethovenstrasse. Die beiden Krimifans wurden nach ihrer Befragung wieder entlassen. Sie werden nun wegen verbotenem Waffentragen angezeigt.

(sda)

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