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Gesucht: Geschenk für den Himmelskönig

Schülerinnen und Schüler aus Seuzach spielen eine ganz besondere Weihnachts­geschichte. Es geht um das passende Geschenk.

Alles beginnt wie in den Evangelien: Während Hirten in einer kalten und dunklen Nacht auf dem Feld ausharren, wird ihnen von Engeln verkündet, dass der König des Himmels geboren worden sei. Die Hirtenfamilie bricht auf, um den König zu suchen und ihm zu huldigen. Er soll, so die Engel, der Welt den Frieden bringen.

Die Zuschauer folgen nun nicht den Hirten, sondern Atanya, einem eigenwilligen Hirtenmädchen. Es interessiert sich weniger für den König des Himmels als für seinen Hund Zomo. Der hat sich vor Schreck über die Engel aus dem Staub gemacht. Doch verirrt sich das Mädchen und findet weder Hund noch Familie.

Zwei Wanderer, Judith und Osias, nehmen das umherirrende Mädchen mit in die Stadt Jerusalem. Dort müsste der König des Himmels am ehesten zu finden sein. Atanya fragt den Hohepriester um Rat. Dieser aber will von einem neuen König des Himmels nichts wissen und droht dem Mädchen.

Judith und Osias werden von drei Königen, die ebenfalls den König suchen, als Begleiter angestellt. Ohne Geld und Begleiter muss Atanya selber schauen, wie sie weiterkommt.

Endlich das Geschenk

Auf ihrer Wanderung trifft sie Menschen aus aller Welt, etwa eine Truppe Tänzer aus Afrika, die den König des Himmels und den Friedensbringer ebenfalls sehen möchten. Tänze sollen ihr Geschenk sein. Atanya möchte mittanzen. Aber sie ist zu unbeholfen dazu. Sie trennt sich von der Truppe.

Später wird sie von einer Zirkustruppe aufgenommen. Mit ihren Kunststücken wollen die Artisten den neuen König beschenken. Die Kunststücke sind zwar zu schwierig für Atanya, doch sie kann besser klettern als alle andern. Sie darf daher zuoberst auf die Menschenpyramide steigen. Endlich hat sie ein Geschenk für den neuen König. Gesungen und gespielt wird die Geschichte von Seuzacher Jugendlichen der zweiten bis sechsten Klasse unter der Leitung von Willy Germann, Primarlehrer und Chorleiter, sowie Nicole Fehlmann, die das Stück gemeinsam mit Germann inszeniert hat. Zum Theater laden die drei Seuzacher Kirchen – die Freie Evangelische Gemeinde (FEG), die katholische Pfarrei St. Martin und die Reformierte Kirchgemeinde. (red)

Zentrum Oberwies

Samstag, 14.12, Türöffnung 15 Uhr, Vorstellung 16 Uhr; Sonntag, 15.12., Türöffnung 16 Uhr, Vorstellung 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte am Anlass

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