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Gewalt in Frankreichs Küchen

Fusstritte, Schläge mit Küchengeräten, Verbrennungen: Die Arbeit in französischen Restaurants ist für Hilfsköche oft die Hölle.

In Frankreichs Restaurantküchen ist offenbar «Testosteron im Spiel», schreibt Franck Pinay-Rabaroust, Chefredaktor des Internetinformationsdienstes Atabula. Pinay-Rabaroust hatte über einen Fall im Restaurant Pré Catelan in Paris berichtet, wo ein Lehrling von einem Mitglied des Küchenpersonals absichtlich an den Armen verbrannt wurde. Damit brachte er eine Lawine ins Rollen. Nach eigenen Angaben gingen bei Atabula bis zu 200 E-Mails ein, in denen Küchenpersonal dafür dankte, dass das Problem angesprochen wurde. Berichtet wurde von fliegenden Tellern, über den Kopf geleerter Suppe oder der Aufforderung, brennend heisses Geschirr mit blossen Händen zu tragen. Nun haben Spitzenköche den Ball aufgenommen und einen Aufruf gestartet, um den gewalttätigen Praktiken in Frankreichs Küchen einen Riegel zu schieben. Unterzeichnet hat sogar der Chefkoch des Elysée-Palastes, Guillaume Gomez. Pinay-Rabaroust erklärt die Gewalt in den Restaurants mit dem «Kampf um den Aufstieg» unter dem zunehmend jungen Personal.

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