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Gisin bleibt nur die Hoffnung

Dominique Gisin hat den Kampf um eine WM-Teilnahme noch nicht auf- gegeben, aber die Olympia- siegerin muss wohl passen.

Die zweite Untersuchung des rechten Knies von Dominique Gisin (29) hat den gleichen Befund ergeben wie die erste vom Montagabend: Ihr Vertrauensarzt Lukas Weisskopf hat die Diagnose von Swiss-Ski-Doktor Walter O. Frey bestätigt, dass sich die Abfahrts-Olympiasiegerin am Montag bei ihrem heftigen Sturz im Weltcup-Super-G in Cortina d’Ampezzo (It) eine nicht verschobene Scheinbeinkopf-Fraktur im rechten Knie zugezogen hat.

Obwohl die Engelbergerin mit einer Heilungsdauer von sechs bis acht Wochen rechnen muss, hat sie die Hoffnung auf eine Teilnahme an den kommenden Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek (USA) offenbar noch nicht aufgegeben. In der Pressemitteilung von Swiss-Ski steht nichts von einem WM-Out. Realistisch ist aber ein Start an diesen Titelkämpfen nicht. Das erste Frauen-Rennen in Colorado, der Super-G, findet bereits am 3. Februar statt. Drei Tage später folgt die Abfahrt. Super-Kombination und Riesenslalom sind für den 9. und den 12. Februar geplant. Für Gisin dürfte also die Zeit zu knapp werden.

Swiss-Ski schreibt, dass die Verletzung konservativ behandelt werde und eine Operation nicht notwendig sei. Gisin habe mit der Rehabilitation bereits angefangen. Die Schweizer Sportlerin des Jahres 2014, die in ihrer Karriere schon so häufig von Verletzungen geplagt worden ist, lässt via Verband verlauten: «Ich schaue nun von Tag zu Tag. Am wichtigsten ist mir im Moment, dass ich so schnell wie möglich wieder gesund werde.»

Auf ihrer Facebook-Seite hatte Gisin am Dienstagvormittag geschrieben: «Den Umständen entsprechend geht es mir ganz gut, alle Bänder, Menisken, Muskeln und Sehnen haben einen tollen Job gemacht und gehalten, dar­über bin ich sehr froh. Leider hat es mein Tibiaplateau ein wenig eingedrückt. Es sieht aber ziemlich stabil aus und ich werde mich nun mit voller Ener­gie­ auf eine gute Reha konzentrieren.» si

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