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Glanzloser Wahlsieg

Wien. Die Grosse Koalition kann nach der Parlamentswahl in Österreich knapp weitermachen. Doch die sozialdemokratische SPÖ und die konservative ÖVP bekommen Gegenwind: Die Rechten sind wieder so stark wie einst unter Jörg Haider und wollen mitregieren. Das rot-schwarze Regierungsbündnis holte bei der gestrigen Wahl mit 50,9 Prozent noch knapp die Mehrheit, wie das vorläufige Endergebnis zeigt. «Der erste Platz ist nicht selbstverständlich», freute sich der sozialdemokratische Bundeskanzler Werner Faymann trotzdem über das Ergebnis. Mit einem Verlust von 2,2 Prozentpunkten bleibt die SPÖ stärkste Partei mit 27,1 Prozent – dies ist aber der schlechteste Wert ihrer Geschichte. Die ÖVP sackte nach einem Minus von 2,2 Prozent auf einen historischen Tiefpunkt von 23,8 Prozent ab. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, der mächtigste Mann der Konservativen, sprach sich für eine Neuauflage der Grossen Koalition unter einer «Reformagenda» aus. ÖVP-Chef Michael Spindel­egger wollte sich jedoch noch nicht festlegen. (sda) Seite 7

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