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Glasfasernetz kommt ein Jahr früher

Bereits Ende 2016 soll Lindau flächendeckend mit dem Glasfasernetz ausgerüstet sein. Die Arbeiten kommen schneller voran als ursprünglich gedacht.

Die Lind­au­er Bevölkerung erhält ihre Datenautobahn früher als geplant. Bereits Ende 2016 soll das Glasfasernetz flächendeckend installiert sein. Die Gemeinde habe in den letzten Wochen sehr intensiv mit der Swisscom über die notwendigen Vertragswerke sowie die Terminplanung diskutiert, teilt der Gemeinderat in seinem jüngsten Verhandlungsbericht mit. Ursprünglich hatte der Telekomanbieter eine Realisierung per Ende 2017 in Aussicht gestellt. Der Beginn der Bauarbeiten ist auf den Spätsommer terminiert. Zuerst soll das Dorf Lind­au mit dem schnellen Datennetz ausgerüstet werden. Bis Ende 2014 könnten die Arbeiten dort abgeschlossen sein. Anschliessend folgen Winterberg, Grafstal und Tagelswangen. «Die Gründe für diese Reihenfolge liegen teilweise im technischen Bereich», hält der Gemeinderat weiter fest. So sei die Gemeinde durch zwei verschiedene Swisscom-Zentralen erschlossen. Der Hauptgrund sei aber der Wunsch der Gemeinde selbst, den Werkhof in Winterberg so schnell wie möglich mit dem Gemeindehaus zu verbinden. Damit die Swisscom die einzelnen Wohnungen und Häuser ans Glasfasernetz anschliessen kann, ist ein Vertrag notwendig. Es handelt sich um einen Standardkontrakt, der für die Hauseigentümer kostenlos ist und sie zu nichts verpflichtet. «Trotzdem ist ein Vertrag notwendig, weil die Swisscom ins Eigentum der Bewohner eingreift», sagt Gemeindeschreiber Viktor Ledermann. Zu diesem Zweck werde das Unternehmen die betroffenen Hauseigentümer in den nächsten Wochen kontaktieren. Diese können über die Glasfaser der Swisscom auch Produkte anderer Provider abonnieren. Zudem strebt die Gemeinde die Vermietung der «Gemeindefaser» an einen weiteren Anbieter an. Man sei zuversichtlich, dass die Konkurrenz auch auf den Glasfasern spielen werde, heisst es im Verhandlungsbericht weiter. Attraktivere Liegenschaften Jedes Gebäude soll an das Glasfasernetz angeschlossen werden – unabhängig davon, ob später Dienste wie TV, Internet oder Telefonie genutzt werden. Einerseits erhöhe ein solcher Anschluss die Attraktivität einer Liegenschaft. Und andererseits ist das Lind­au­er Elektrizitätswerk auf einen solchen Anschluss angewiesen, wenn es dereinst die Zähler über das Glasfasernetz abliest oder die Auslastung des Netzes kontrolliert. Die Realisierung des Glasfasernetzes kommt auf 3,5 Millionen Franken zu stehen. Das Stimmvolk hat den Kredit im November 2013 bewilligt. (neh)

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