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Gletscher schrumpfen

In den vergangenen vierzig Jahren sind die Schweizer Gletscher um ein Drittel geschrumpft.

Die Gletscher der Schweizer Alpen nahmen 2010 noch etwa die Fläche des Kantons Schwyz ein, nämlich gut 940 Quadratkilometer. Dies ist fast ein Drittel weniger als 1973, wie das neue Schweizer Gletscherinventar der Universität Freiburg aufzeigt. Die Glaziologen haben das Inventar anhand von hochauflösenden Luftbildern erstellt, teilte die Universität Freiburg gestern mit. Auch die Dicke der Gletscher sank beträchtlich in dieser Zeitspanne. Die Gletscher verloren 22,5 Kubikkilometer Firn und Eis. Besonders stark war der Schwund bei Gletschern im Tessin, im Engadin und in Südbünden. Der Eisverlust in den Berner, Zentralschweizer und Glarner Alpen entsprach ungefähr dem Durchschnitt. In den Walliser Alpen hingegen schmolz etwas weniger Eis. Die Gründe für diese Unterschiede sind aber noch nicht vollständig untersucht.

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