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Griff nach WM-Medaillen

Pekin. Die Schweizer Curler um Skip Peter De Cruz haben an der WM in Peking mit den Playoffs ihr erstes grosses Ziel erreicht.

Die Schweizer Meister Valentin Tanner, Dominik Märki, Peter De Cruz und Benoît Schwarz beendeten die Vorrunde mit der sehr guten Bilanz von sieben Siegen und vier Niederlagen im 3. Rang, übertroffen nur von den Round-Robin-Siegern aus Norwegen und den Kanadiern, den beiden meistgenannten Titelfavoriten.

Die WM-Debütanten vom CC Genf, das mit Abstand jüngste Team in Peking, haben die Erwartungen bereits jetzt erfüllt. Sie haben nun die Chance, dem Schweizer Männercurling die erste WM-Medaille seit elf Jahren zu bescheren. In der St. Galler Crew, die damals in Winnipeg Silber holte, spielte der Zürcher Claudio Pescia als Nummer 3. Pescia ist nun seit zwei Jahren Teamcoach der Genfer. «Es wäre super, wenn wir diese Durststrecke beenden könnten», sagte er gestern nach dem Abschluss der Vorrunde. Er warnt jedoch: «Wir sind jetzt unter den besten vier, aber gewonnen haben wir noch nichts.»

Japan oder Schweden

Die Schweizer werden heute um 13 Uhr Schweizer Zeit das Playoff-Spiel des Dritten gegen den Vierten bestreiten, das den Charakter eines Viertelfinals hat. Sie treffen dabei auf Japan oder Schweden. Diese beiden Teams müssen zuerst noch ein Tiebreak gegeneinander austragen. Im Playoff-Spiel des Ersten gegen den Zweiten begegnen sich am Samstag Norwegen und Kanada. Der Sieger dieses Duells kommt direkt in den Final.

Im Nachhinein spielte die Niederlage am Donnerstagmorgen gegen Norwegen (6:7 nach Zusatz-End) für die Schweizer keine Rolle. Auch mit einem Sieg hätten sie die Round Robin auf dem 3. Platz abgeschlossen, weil sie die direkte Begegnung gegen Kanada verloren hatten. (si)

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