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Gripen-Kompensationsgeschäfte: Westschweiz erhält ihren Anteil

Die der Westschweiz zugesicherten 30 Prozent der Kompensationsgeschäfte des Gripen-Herstellers Saab dürften erreicht werden. Das sagte Verteidigungsminister Ueli Maurer im Nationalrat. Bisher habe das schwedische Unternehmen mit 16 Westschweizer Firmen 36 Verträge abgeschlossen.

Saab verpflichtete sich vertraglich dazu, Aufträge mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Franken an Schweizer Unternehmen zu vergeben, wenn die Schweiz wie geplant für 3,1 Milliarden Franken 22 Kampfjets kauft. Am 18. Mai stimmt das Volk über das Gripen-Fondsgesetz ab, das die Finanzierung des Einkaufs regelt.

18 Prozent der Auftragssumme von 2,5 Milliarden gingen an mit Westschweizer Firmen, sagte Maurer am Montag. "Es ist realistisch, dass die Westschweizer Industrie innerhalb von zehn Jahren 30 Prozent erreichen wird." Es stimme nicht, dass Saab fast nur eigene Tochterfirmen sowie die Ruag und deren Töchter berücksichtige.

Maurer äusserte sich auch zu Sondermarken mit den Kampfjets F/A 18 und Tiger als Sujets. Deren Druck sei vor bereits 15 Monaten beschlossen worden. Anlass dazu sei das 100-Jahr-Jubiläum der Luftwaffe. Ebenso habe die laufende Plakatkampagne für die fliegerische Vorschulung keine Verbindung zur Abstimmung am 18. Mai.

Aussagen zu Lärmimmissionen durch die Gripen-Jets in bestimmten Regionen konnte Maurer in der Fragestunde nicht machen. Er verwies auf die laufenden Arbeiten am Stationierungskonzept der Armee und die Ausmusterung der Tiger-Jets. Zur Frage, wo künftig wie viele Kampfjets starten und landen würden, seien mehrere Szenarien möglich.

(sda)

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