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Grossbrand zerstört Lagerhalle

Ein Feuer hat in der Nacht auf heute die Produktionsstätte eines Betriebs an der Stadtgrenze verwüstet. Die Feuerwehr stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz, um die Flammen zu löschen und ein Übergreifen auf ein benachbartes Gasunternehmen zu verhindern.

aktualisiert um 11:42 Dutzende von Metern hoch schlugen die Flammen aus der Halle einer Bedachungsfirma und Schreinerei in Wiesendangen, unmittelbar an der Stadtgrenze zu Winterthur. Kurz nach Mitternacht wurde bei der Feuerwehr Winterthur Alarm ausgelöst. Dem Grossaufgebot gelang es, die Flammen einzudämmen und ein Übergreifen auf den benachbarten Industriebetrieb zu verhindern. Die dort gelagerten Gasflaschen wurden nicht beschädigt. Im Einsatz standen praktisch die gesamte Berufs- und freiwillige Feuerwehr Winterthur, ergänzt durch Einsatzkräfte aus umliegenden Gemeinden. Aufgrund der Lage mussten lange Schlauchleitungen gelegt werden, bis zum fast einen Kilometer entfernen Technorama. Laut Polizeiangaben rückte die Feuerwehr mit einem Grossaufgebot von 180 Einsatzkräften der Feuerwehren Wiesendangen-Bertschikon, Altbach, Effretikon, Elsau-Schlatt, Eulachtal, die Berufsfeuerwehr Winterthur aus, ein Löschzug der SBB war ausserdem im Einsatz. Durch das Feuer wurde auch ein Bürogebäude beschädigt. Die Feuerwehr konnte jedoch ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Depot von Gasflaschen abwehren. Der Löscheinsatz dauerte am frühen Morgen weiter an. Der entstandene Schaden wird auf mehrere Millionen Franken geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. Im Zuge der Löscharbeiten konnte gemäss Polizei nicht verhindert werden, dass kontaminiertes Löschwasser in den Rietbach gelangte. Wie Abklärungen durch den Mitarbeiter des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) mittlerweile ergaben, hat das mit Brandrückständen und Russ belastete Löschwasser zwar zu einer Trübung des Rietbaches geführt, Fische und Kleinlebewesen sind aber nicht beeinträchtigt worden. Die Ermittlungen zur Brandursache sind nach wie vor im Gange; die Arbeiten dürften noch einige Tage in Anspruch nehmen. Personen, die in Zusammenhang mit dem Grossbrand sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich(052 268 52 22) in Verbindung zu setzen.

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