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Grossbritannien gewährt geflohenem russischen Banker Asyl

Grossbritannien hat einem aus Russland geflohenen Banker politisches Asyl gewährt. Der ehemalige Chef der Bank of Moscow, Andrej Borodin, teilte am Freitag mit, die britischen Behörden hätten seinem Asylantrag stattgegeben.

Borodin wird von den russischen Behörden wegen eines angeblich betrügerischen Darlehens per internationalem Haftbefehl gesucht. Er erklärte, der positive Bescheid seines Asylantrages zeige, dass der britische Staat die Vorwürfe für falsch halte.

Russland hatte die Bank of Moscow im Juli 2011 mit der Rekordsumme von umgerechnet 12 Milliarden Franken vor der Pleite gerettet. Das Bankhaus war 1995 mit Hilfe des umstrittenen ehemaligen Bürgermeisters der Hauptstadt, Juri Luschkow, gegründet worden. Sie finanzierte hauptsächlich die Bauprojekte seiner Frau Jelena Baturina.

Borodin wurde von Ermittlern beschuldigt, er habe Baturina einen durch öffentliches Geld garantierten Kredit in Höhe von rund 390 Millionen Franken gewährt. Der Banker wurde in Grossbritannien bekannt, als er 2011 das teuerste Haus Grossbritanniens kaufte.

(sda)

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