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Grosser Andrang bei ZHAW und Uni

Am kommenden Montag starten an den Hochschulen die Herbstsemester. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) verzeichnet steigende Studierendenzahlen, wie die Hochschule mitteilte. Rund 10'400 Personen werden an den Standorten Winterthur, Zürich und Wädenswil ein Studium belegen. Im Vorjahr waren es noch 9700. Rund 3300 Personen beginnen ein Studium, wie die ZHAW mitteilt. Unter den Erstsemestrigen am stärksten gefragt sind die Studiengänge an der ZHAW School of Management and Law, an der sich rund 1300 Personen neu eingeschrieben haben. Mit 37 Prozent am stärksten gewachsen ist in diesem Jahr die School of Engineering.

An der Universität Zürich starten rund 26'370 Studierende ins Herbstsemester. Das sind etwas mehr als im letzten Jahr (26'267). Mittlerweile belegt fast ein Fünftel davon einen Masterstudiengang, wie die Universität heute mitteilte. Immer mehr Masterstudierende an der Uni Zürich Der Anteil an Masterstudierenden ist innert eines Jahres von knapp 15 Prozent auf rund 19 Prozent gestiegen. Ein Lizentiatsstudium belegen derzeit nur noch knapp 1716 Personen, 4412 arbeiten an einer Dissertation. Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger ist um 6,5 Prozent auf 3604 gesunken. Am meisten Neueintritte verzeichnete einmal mehr die Philosophische Fakultät, auch wenn die Zahlen laut Mitteilung rückläufig sind. Danach folgt neu die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit 3672 Studierenden. Die Rechtswissenschaften sind dagegen auf Platz drei abgerutscht. Der Frauenanteil liegt mittlerweile bei 57 Prozent. Einzig an der Wirtschaftswissenschaftlichen und an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät sind die Männer noch in der Überzahl. Hoher Anteil an ETH-Doktorierenden An der ETH Zürich wird die Zahl der Studierenden im Herbstsemester auf gegen 18'000 ansteigen (Vorjahr: 17'158). Wesentlich zu dieser Gesamtzahl tragen die 3900 Doktorierenden bei, wie die ETH in einer Mitteilung schreibt. Insgesamt nehmen 2700 Personen ein Bachelorstudium auf. Bereits auf Rang drei der beliebtesten Studienrichtungen liegen die im letzten Jahr neu eingeführten "Gesundheitswissenschaften und Technologie". 231 Personen haben sich neu für diesen Studiengang entschieden. Noch gefragter ist nur der langjährige Spitzenreiter Maschineningenieurwissenschaften mit 449 und Architektur mit 279 Neueintritten. Der Frauenanteil bei den Erstsemestrigen ist mit 32,2 Prozent ungefähr gleich geblieben. Erstmals seit längerer Zeit ist der Ausländeranteil bei den Neueintretenden wieder etwas gesunken. Er beträgt jetzt 19 Prozent.

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