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Gute Noten für Frühförderung in Winterthur

Die Fachstelle Frühförderung in Winterthur leistet gute Arbeit. Beteiligte des "Netzwerks Frühförderung" beurteilen den Nutzen als hoch. Die Massnahmen zur Frühförderung sollten ausgebaut, Kinder früher erfasst und dem Übergang in den Kindergarten grössere Beachtung geschenkt werden. Dies sind Ergebnisse eines Berichts, der die Umsetzung des Leitbilds und das Konzept Frühförderung untersucht hat. Diesen Bericht hatte der Grosse Gemeinderat verlangt, als er 2009 einen auf vier Jahre befristeten Kredit für die Frühförderung bewilligt hat, wie die Stadt Winterthur am Donnerstag mitteilte. Zentrale Massnahme der Konzepts war die Einrichtung der Fachstelle Frühförderung, die seit Anfang 2010 gemeinsam von der Stadt und dem Kinder- und Jugendhilfezentrum Winterthur (KJZ) betrieben wird. Das durch die Fachstelle gebildete Netzwerk mit allen privaten, kantonalen und städtischen Stellen, die sich mit Vorschulkindern befassen, sei unverzichtbar, heisst in der Mitteilung. Die Förderangebote seien etabliert und wirksam und erreichten auch sozial benachteiligte Familien. Der Bericht empfiehlt jedoch, die Massnahmen zur Frühförderung zu intensivieren und vermehrt Familien zu erfassen, bevor das Kind das Spielgruppenalter erreicht hat. Stärkere Beachtung sollte dem Thema Schuleintritt geschenkt werden. Finanzielle Unterstützung für Familien durch Drittmittel Für den Bericht wurden die Beteiligten des "Netzwerks Frühförderung" befragt. Dazu gehören Verantwortliche von Frühförder-Angeboten wie Spielgruppen, Kitas, Eltern-Kind-Treffs oder Familienzentrum. Entscheidend für die Erreichbarkeit und Unterstützung der Familien seien neben der direkten Vermittlung und der aufsuchenden Sozialarbeit auch die Mitfinanzierung von Elternbeiträgen, heisst es. Der Beitrag für die Spielgruppe beträgt jährlich 1500 Franken. Das ist für Eltern in prekären finanziellen Verhältnissen nicht bezahlbar, wie es in der Mitteilung heisst. Deshalb wirbt die Fachstelle bei Stiftungen, Fonds, Kirchgemeinden oder Serviceclubs um Unterstützung. 2012 konnten so 97 Familien mit insgesamt 100'000 Franken unterstützt werden. Insgesamt stiegen die Drittmittel für Einzellfallhilfe und für die Finanzierung von Frühförderangeboten von 162'000 Franken im Jahr 2010 auf 238'000 Franken im Jahr 2012.

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